Viktualienmarkt: Streit um falschen Senf auf Leberkässemmel endet bei der Polizei

Süßer oder mittelscharfer Senf zur Leberkässemmel? Diese Frage endete in München bei der Polizei – weil keine Straftat vorlag, wurde von einer Anzeige abgesehen.
| AZ/dpa
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Welcher Senf gehört auf die Leberkässemmel? Der Streit um diese Frage landete bei der Münchner Polizei.
Welcher Senf gehört auf die Leberkässemmel? Der Streit um diese Frage landete bei der Münchner Polizei. © imago/CHROMORANGE

München - Süßer oder mittelscharfer Senf zum Leberkäs? Diese Frage über die richtige Beigabe zur Leberkässemmel kann in Bayern schon mal vor der Polizei landen.

So geschehen in München auf dem Viktualienmarkt. Ein Mann habe dort eine Semmel mit mittelscharfem Senf bestellt, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Die Verkäuferin habe dem 61-Jährigen dann allerdings süßen Senf auf den Leberkäs geschmiert.

Süßer statt mittelscharfer Senf - Mann will Verkäuferin anzeigen

"Er wollte das nicht annehmen, weil er den süßen Senf nicht verträgt", sagte der Sprecher. Die Marktfrau habe den süßen Senf abgekratzt und mittelscharfen darauf gegeben, der Mann habe aber eine ganz neue Semmel verlangt, weil es noch "Anhaftungen von süßem Senf" gebe.

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Keine Straftat, sondern eine Zivilstreitigkeit

Weil die Frau "den Austausch verweigerte", meldete der Mann den Fall am Montag bei der Polizei. Die Beamten hätten ihn darauf hingewiesen, dass der falsche Senf auf der Semmel kein Grund für eine Anzeige sei, weil es keine Straftat, sondern eine Zivilstreitigkeit sei, so der Sprecher.

Ob der 61-Jährige die Leberkäs-Fachverkäuferin nun zivilrechtlich belangt, ist nicht bekannt.

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