Viel Neues in der Altstadt

In der Altstadt gibt es viele Brennpunkte: Residenzpost, Hofstatt, Schrannenhalle. Wie ist die Situation und was sagen die Bürger? Das war am Thema einer Bürgerversammlung für den Stadtbezirk Altstadt-Lehel.
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Die Schrannenhalle
Ronald Zimmermann Die Schrannenhalle

In der Altstadt gibt es viele Brennpunkte: Residenzpost, Hofstatt, Schrannenhalle. Wie ist die Situation und was sagen die Bürger? Das war am Thema einer Bürgerversammlung für den Stadtbezirk Altstadt-Lehel.

Großprojekte SZ-Gelände, Residenzpost, Stachus-Untergeschoss:Dass an der Hofstatt nichts weitergeht, ist laut Wolfgang Püschel, Vorsitzender des Bezirksausschusses (BA) Altstadt-Lehel, unter anderem der Finanzkrise geschuldet. „Es sieht so aus, dass die Landesbank Baden-Württemberg die Finanzierung weiterführen will.“ Der BA fordert, dass die Investoren in Zukunft offener mit den Anwohnern kommunizieren sollen. Als stagnierend bezeichnete Püschel auch die Umsetzung der Residenzpost. „Die Grundsteinlegung sollte vor einem Jahr stattfinden – und jetzt gibt es immer noch keine Perspektive für einen Termin. In puncto Stachus zeigte sich Püschel zufrieden. „Es ist ein übersichtliches Gebäude entstanden.“

Schrannenhalle: „Sie war immer in den schwarzen Zahlen. die Probleme waren anderer Natur“, sagte Püschel und wies auf den Versteigerungstermin am 9. Dezember hin. Als Püschel sagte, dass es wünschenswert wäre, wenn ein Münchner Unternehmen das Objekt übernehmen würde, applaudierten viele Zuhörer.

Stände vom Viktualienmarlkt sollten in die Schranne verlegt werden.

Viktualienmarkt: Für Zustimmung sorgte der Vorschlag, die Gemüsestände des Viktualienmarkts in die Schranne zu verlegen. Püschel tadelte die Plastikplanenlandschaft auf dem Markt und kritisierte, dass dem BA zugesagt wurde, der Valentinsbrunnen werde nicht mehr so zugestellt. Passiert ist nichts.

Praterinsel: Püschel fordert: Der neue Investor soll die Tango-Wochen wieder zulassen. Auch Zuhörer stellten dementsprechende Anträge.

Die jüdische Gemeinde Beth Shalom will eine Synagoge "Am Gries" errichten.

Planung Tal:2010 ist die Umsetzung geplant. Im Tal sollen Bürgersteige erweitert und die Straße verengt werden.

Entwicklung „Am Gries“:Die liberale jüdische Gemeinde Beth Shalom will eine Synagoge errichten. Ein möglicher Ort wäre das Grundstück „Am Gries“ in der Reitmoorstraße. „Hier existiert ein Bebauungsplan, der irgendwann umgesetzt wird“, sagte Püschel. Einige Bürger stellten Anträge, dass die Grünfläche am Gries bestehen bleiben soll.

Verena Duregger

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