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Verwaiste Büros in München: Der große Leerstand

AZ-Lokalchefin Sophie Anfang über Büroleerstand in München.
| Sophie Anfang
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Büroleerstand sei in München kein Problem, hieß es lange in der Stadt. An den Bahngleisen leisteten sich die großen, internationalen Firmen repräsentative Bauten mit Blick auf Bahnhof und Sonnenuntergang.

Umstellung auf Homeoffice: Hart, aber lehrreich

Fitnessraum und Kickertisch gehörten da auch oft zu den Anreizen, mit denen man potenzielle Bewerber
locken wollte.

Corona hat das grundsätzlich verändert. Die Umstellung auf Homeoffice war für viele Branchen hart, aber lehrreich. Viele Firmen haben gemerkt, dass Arbeiten auch von daheim aus gut funktioniert. Der finanzielle Anreiz, Büroflächen zu reduzieren, ist groß.

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Handwerk lässt sich nicht ins Homeoffice verlagern

Wenig prestigeträchtige Büroobjekte in Gewerbegebieten könnten also in Zukunft noch leerer stehen als jetzt schon - gerade dann, wenn die derzeit noch laufenden Mietverträge auslaufen.

Die Stadt sollte sich also jetzt schon überlegen, wie sie darauf reagiert. Zwischennutzungen zu fördern sind ein Anreiz. Zudem sollte sich die Verwaltung überlegen, ob manche Flächen nicht auch als Gewerbehof taugen. Sicherlich geht das nicht überall.

Es ist aber eine Prüfung wert. Kleine Handwerker suchen händeringend nach Platz für ihr Gewerbe. Wenn die Stadt die
Gebäude nicht selbst kaufen will, könnte sie Anreize für den Vermieter schaffen, die Räumlichkeiten umzugestalten. Denn Handwerk lässt sich nicht ins Homeoffice verlagern.

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