Versuchte Vergewaltigung im E-Garten: Polizei fasst Verdächtigen

Ein 44-Jähriger ist im Englischen Garten über eine Frau hergefallen. Nun wurde er von der Polizei aufgrund eines DNA-Treffers als Täter identifiziert.
| AZ, Ralph Hub
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Der Vorfall ereignete sich im Englischen Garten in der Nähe des Teehauses.
Petra Schramek Der Vorfall ereignete sich im Englischen Garten in der Nähe des Teehauses.

München - Eine Streife der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) hat den gesuchten 44-Jährigen am Donnerstag kurz vor Mitternacht an der Kreuzung Max-Joseph-/Ecke Ottostraße erkannt und festgenommen. Ein Ermittlungsrichter erließ gegen den gebürtigen Rumänen Haftbefehl. Er kam in die JVA Stadelheim in U-Haft.

Ein Treffer im Polizeicomputer brachte die Fahnder von K15, zuständig für Sexualdelikte, auf die Spur des gesuchten Verdächtigen. Die DNA des Täters war in der Datenbank gespeichert. Der Mann hatte wegen Schwarzfahrens und Eigentumsdelikten, aber auch wegen Gewalttätigkeit bereits Ärger mit der Polizei. Er gab eine Speichelprobe ab. Allerdings war der mutmaßliche Täter bisher noch nicht wegen eines Sexualdelikts aufgefallen.

Durch erzwungenen Zungenkuss liegt Vergewaltigung vor

Der 44-Jährige soll laut Polizei am Donnerstag letzter Woche eine Ärztin (68), die mit ihrem Hund im Englischen Garten unterwegs war, überfallen haben. Die Ärztin war mit ihrem Terrier am Abend in der Nähe des Japanischen Teehauses unterwegs. Dort bemerkte sie einen Mann, der sie auf Englisch ansprach. Plötzlich packte er die Frau und zerrte sie auf eine Wiese. Er warf sich auf die Frau und gab ihr einen Zungenkuss. Die Ärztin biss den Mann in die Zunge. Das Blut auf der Kleidung des Opfers wurde sichergestellt und im Labor später ein genetischer Fingerabdruck erstellt.

Durch den erzwungenen Zungenkuss ist seit der Verschärfung des Sexualstrafrechts juristisch der Tatbestand der Vergewaltigung erfüllt. Dem Täter drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Lesen Sie hier: Aussage - Nazi-Schläger wollten Zeugin einschüchtern

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