Verspätungen bei der Tram - aus ungewöhnlichem Grund

Bis Ende Februar müssen sich die Münchner auf Ausfälle bei den Trambahnen einstellen. Der Grund ist ungewöhnlich: Die Hauptwerkstatthalle in der Ständlerstraße droht einzubrechen.
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München - "Noch bis Ende Februar", teilte die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) am Mittwoch mit, werden immer wieder Trambahnen ausfallen. Der Grund dafür ist durchaus ungewöhnlich: Ein Teil der Hauptwerkstätte an der Ständlerstraße musste gesperrt werden. "Dadurch sind bestimmte Wartungsarbeiten an den Fahrzeugen im Moment nicht mehr möglich oder nur unter erschwerten Bedingungen durchzuführen". Außerdem entstünden "Engpässe bei der Ersatzteilversorgung".

Warum muss die Halle gesperrt werden? Die MVG spricht von "gravierenden Bauschäden", wegen derer die Werkstätte "teilweise geräumt" worden sei. "Nach derzeitigem Kenntnisstand kann nicht sicher nachgewiesen werden, ob die Halle bei dem vorhandenen Schadensbild standsicher ist", heißt es von der MVG. Jetzt laufen Untersuchungen an der 1918 errichteten Halle. Dazu müssen auch Betonproben entnommen werden. Die MVG betont, dass 2010 eine Bauwerksprüfung stattgefunden habe – ohne gravierende Auffälligkeiten.

Nun fallen vereinzelt Bahnen aus, weil sie nicht repariert werden können. Die MVG bemüht sich aber, die Ausfälle möglichst gering zu halten – und kündigt an, nun einen Teil des Trambahn-Werkstattbetriebs von der Ständlerstraße ins Depot an der Einsteinstraße zu verlagern.

Lesen Sie hier: MVG reagiert auf AZ-Bericht zum Geister-Bus

 

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