Verräterische Nervosität: Münchner Polizei fasst Einbrecherbande

Der Münchner Polizei ist ein Gruppe Einbrecher ins Netz gegangen. In einer Wohnung fand sie Diebesgut im Wert von mehreren Hunderttausend Euro.
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Ein Polizist überprüft ein Fahrzeug. (Symbolbild)
Sven Hoppe/dpa Ein Polizist überprüft ein Fahrzeug. (Symbolbild)

München - Glück für die Allgemeinheit, Pech für drei junge Kerle: Beamten der Fahndungskontrollgruppe West war ein Auto aufgefallen. Ein Ausfuhrkennzeichen war auf ihm montiert, darin drei junge Männer, sie wirkten auffallend nervös, berichtet die Polizei.

Verräterische Nervosität

Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle der Insassen, alle drei zwischen 27 und 36 Jahre alt, von Beruf Putzmann, Förster und Verkäufer. Dann wurden sie fündig: Betäubungsmittel, aber nur in kleiner Menge. Keiner der jungen Männer will's gewesen sein. Allerdings, so die Polizei, seien die drei zunehmend nervöser geworden. Geradezu verräterisch nervös.

Eine Durchsuchung ergab dann, dass jeder drei jungen Männer eine hohe Summe Bargeld dabei hatte, in kleinen Scheinen. Sie sagten, sie wollten ein Auto kaufen. Als die Fahnder im Wagen dann auch noch Aufbruchwerkzeug samt eines Gerätes zum Entfernen von Schließzylindern fanden, bestand dringender Tatverdacht: Hat die Polizei da buchstäblich Einbrecher aus dem Verkehr gezogen?

Beute: Filmausrüstung im Wert von mehreren Hunderttausend Euro

Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung des Autofahrers - er hat seinen Wohnsitz in München - kam eine teure Filmausrüstung zu Tage. Durch eine Fahndungsabfrage sei herausgekommen, dass die Filmausrüstung im Wert von mehreren Hunderttausend Euro aus einem Einbruch in die Räumlichkeiten eines Hotels in Kehl stammt, so die Polizei.

Zum gleichen Zeitpunkt waren in dem Ort mehrere Geldspielautomaten und Geldwechsler aufgebrochen worden, aus denen ein größerer Geldbetrag erbeutet wurde. Das Bargeld, das die Männer bei sich hatten, könnte daher von dem Einbruch stammen.

Die Beweislage war erdrückend, ein Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl gegen die drei Festgenommenen. Sie sind jetzt in Untersuchungshaft.

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