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Großeinsatz in Schwanthalerstraße: Fünf Personen bei Zimmerbrand verletzt

Am Freitagvormittag brach in der Schwanthalerstraße ein Zimmerbrand aus. Die Feuerwehr rückt mit 70 Einsatzkräften an. Die Straße ist wegen der Löscharbeiten gesperrt
von  AZ
Am Freitagvormittag brach in der Schwanthalerstraße ein Zimmerbrand aus. Die Feuerwehr rückte mit 70 Einsatzkräften an.
Am Freitagvormittag brach in der Schwanthalerstraße ein Zimmerbrand aus. Die Feuerwehr rückte mit 70 Einsatzkräften an. © Feuerwehr München

Mitten in der Innenstadt: Über dem Schild des City Kinos in der Schwanthalerstraße kam es am Freitagvormittag in einem Mehrfamilienhaus gegen 9.40 Uhr zu einem ausgedehnten Zimmerbrand.

70 Einsatzkräfte vor Ort

Nach Angaben der Feuerwehr ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten laufen weiterhin. Alle betroffenen Personen konnten entweder über eine Drehleiter aus dem Fenster oder mit einem Atemschutztrupp über das Treppenhaus gerettet werden. Laut Feuerwehr entstand das Feuer im dritten Stock des Gebäudes und breitete sich rasch auf die gesamte Wohnung aus. Auch der vierte und fünfte Stock wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Nach Angaben der Feuerwehr ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle
Nach Angaben der Feuerwehr ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle © Sophia Willibald

Rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 40 Kräfte des Rettungsdienstes waren vor Ort. Neben hauptberuflichen Einheiten waren auch mehrere ehrenamtliche Besatzungen der Freiwilligen Feuerwehr und der Hilfsorganisationen im Einsatz.

Mit einer Drehleiter wurden Menschen aus dem brennenden Gebäude gerettet.
Mit einer Drehleiter wurden Menschen aus dem brennenden Gebäude gerettet. © Feuerwehr München

Insgesamt untersuchte der Rettungsdienst 22 Menschen. Fünf von ihnen wurden in Krankenhäuser gebracht. Die übrigen Betroffenen mussten den Angaben zufolge nicht stationär behandelt werden. Zur Ursache des Feuers und dazu, was genau gebrannt hatte, lagen zunächst keine Angaben vor. 

Aufgrund der massiven Rauchausbreitung sind die Wohnungen ab dem dritten Obergeschoss bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Da nicht alle Bewohnenden selbstständig eine Unterkunft finden konnten, wurde für diese durch die Rettungsdienst-Einsatzleitung eine Notunterkunft organisiert. Mit dem Großraumrettungswagen, in dem die Personen bis zum Einsatzende betreut wurden, wurden nach Abschluss aller Untersuchungen elf Betroffene in die Unterkunft gebracht.

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