Vergewaltigung an der LMU: Fakultät fordert Alarmknöpfe in Klos

Nach der Vergewaltigung einer Studentin auf einer Uni-Toilette fordert eine Fakultät nun erste Kosequenzen: Die LMU soll Alarmknöpfe in die Toilettenkabinen einbauen.
| Lukas Schauer
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Die Fakultät fordert, Alarmknöpfe in die Uni-Toiletten einzubauen.
Die Fakultät fordert, Alarmknöpfe in die Uni-Toiletten einzubauen.

München - Die Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften fordert eine Verbesserung des Sicherheitskonzepts an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). "Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass die LMU die Sicherheit in allen Universitätsgebäuden deutlich erhöht", heißt es in einer Stellungnahme des Fakultätsrates.

Zwar ist der Täter mittlerweile gefasst, doch die Fakultät sieht "die Universität in der Pflicht, alles zu tun, damit derartige Übergriffe in Zukunft verhindert werden können." Die Fakultät hat auch einen ganz konkreten Vorschlag an die LMU: In den Toilettenkabinen sollen Alarmknöpfe angebracht werden.

LMU ist in Gesprächen mit der Polizei

Dies seien "wirksame technische Maßnahmen", die für eine Erhöhung der Sicherheit sorgen könnten.

Die LMU teilte auf AZ-Anfrage mit, dass derzeit "mit der Polizei und Experten" Gespräche stattfinden. Dabei werden vielerelei Hinweise und Konzepte besprochen, konkrete Maßnahmen sind aber noch nicht geplant.

Zudem entscheidet nicht jede Fakultät selber, sondern am Ende die Liegenschaftsverwaltung der LMU.

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