Verdi droht mit Warnstreiks auch in München: "Werden uns Respekt verschaffen"

Weil auch in der zweiten Tarifrunde keine Einigung erzielt werden konnte, droht ver.di nun mit Konsequenzen: Man werde sich notfalls durch Streiks Respekt verschaffen.
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Warnweste mit der Aufschrift "ver.di": Möglicherweise kommt es  zeitnah zu Streiks im öffentlichen Dienst im Ballungsraum München.
Warnweste mit der Aufschrift "ver.di": Möglicherweise kommt es zeitnah zu Streiks im öffentlichen Dienst im Ballungsraum München. © Tom Weller/dpa/Archivbild

München - Mitten in der Coronazeit könnte es in München zu Streiks im öffentlichen Dienst kommen. Dies kündigte ver.di am Sonntag in einer Presseinformation an. 

So konnte in der vergangenen Woche auch in einer zweiten Tarifrunde keine Einigung mit Bund und Kommunen erzielt werden. Die öffentlichen Arbeitgeber hätten kein Angebot vorgelegt. Stattdessen planten sie einen Tarifabschluss, der bis ins Jahr 2023 reiche.

Heinrich Birner, ver.di-Geschäftsführer in München, kündigte in einem schriftlichen Statement an, man werde sich nun gegebenenfalls  im Ballungsraum München durch Warnstreiks "Respekt verschaffen".

Streiks im öffentlichen Dienst in München möglich

Betroffen wären dann Bedienstete unter anderem in Krankenhäusern, Kitas, sozialen Diensten, Gesundheitsbehörden, Jobcentern und Arbeitsagenturen sowie vielen weiteren Einrichtungen.

Ihnen sei zwar während der Corona-Krise "Applaus gezollt und von allen Seiten gedankt" worden,  in den Tarifverhandlungen sei es nun aber "vorbei mit dem Respekt für ihre Leistungen", so Birner weiter.

Sollte es zu Streiks kommen, würden diese  - sofern keine Gegenreaktionen von der Arbeitgeberseite zu erwarten sei - nach Angaben von ver.di rechtzeitig vorher angekündigt.

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