Veggie-Antrag der Grünen: Jetzt kontert die Stadt

Die Münchner Grünen fordern mehr vegetarisches Essen in den städtischen Schulen. Jetzt reagiert die Stadt – und kontert den Veggie-Antrag.
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Vegetarisches Essen in einer Uni-Mensa. (Symbolbild)
dpa Vegetarisches Essen in einer Uni-Mensa. (Symbolbild)

München - Die Stadtratsfraktion der Grünen - rosa Liste hat in einem Antrag gefordert, dass an städtischen Schulen mindestens ein vollwertiges vegetarisches Gericht für die Kinder und Jugendlichen auf der Speisekarte stehen soll. 

Nun hat die Münchner Stadtschulrätin Beatrix Zurek geantwortet: Demnach sei das vegetarische Angebot bereits gesichert.

Immer ein vegetarisches Hauptgericht zur Auswahl

Nach Angaben der Stadtschulrätin werden an allen Standorten, die im sogenannten Versorgungsverfahren Cook&Chill versorgt werden, die hohen Qualitätsrichtlinien samt der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE e.V). umgesetzt. Somit sei an allen Schulen, egal ob städtisch oder staatlich, mindestens ein Menü vegetarisch.

Vegetarische Option noch ausbaufähig

Das Referat für Bildung und Sport räumte aber auch ein, dass das vegetarische Angebot aus ernährungsphysiologischer Sicht manchmal noch nicht gleichwertig sei. So würden teilweise nur die Soßen ausgetauscht. Ein angeführtes Beispiel: Spaghetti mit Tomatensoße statt Spaghetti Bolognese.

Fachleute des Referats beschäftigen sich nun in Zusammenarbeit mit den Essensbeauftragten der Schulen mit der Menüauswahl. So soll die die Qualität der vegetarischen Mahlzeiten immer hochwertiger werden. 

Lesen Sie auch: Münchner Schule - Hier baumelt ein Rad am Turm

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