Urlaubstage 2014: So holen Sie viele freie Tage raus

Welche Tage sich im kommenden Jahr für Kurzurlaube anbieten und wie Sie ihren Jahresurlaub am effektivsten einsetzen – der AZ-Urlaubskalender für 2014.
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Welche Tage sich im kommenden Jahr für Kurzurlaube anbieten und wie Sie ihren Jahresurlaub am effektivsten einsetzen – der AZ-Urlaubskalender für 2014.

München - Das Jahr 2014 wird ein Fest an Brückentagen. Wer sich jetzt schon die richtigen Tage reserviert, kann mit dem Einsatz von wenig Urlaub viele XXL-Wochenenden und manche Kurzferien herausholen. Die AZ verrät, wann und wie.

Den lieben Kollegen eine Nasenspitze voraus zu sein bei der Urlaubsplanung, ist im kommenden Jahr besonders wichtig: Viele Feiertage fallen arbeitnehmerfreundlich auf einem Wochentag. Vor allem wer sich noch die Zeit zwischen Neujahr und Heilig Drei König sichern will, muss sich beim Terminblocken im Büro beeilen: Der erste Januar fällt auf einen Mittwoch, das Dreikönigsfest am 6. Januar auf einen Montag: zwei Urlaubstage eingesetzt, sechs freie Tage am Stück gewonnen.

Danach folgt für Urlaubsfüchse erst einmal eine Durststrecke: Die Faschings- bzw. Winterferien vom 1. bis 9. März haben keinen Feiertag – auch wenn sich Rosenmontag und Faschingsdienstag mancherorts so anfühlen. Ostern ist 2014 erst spät, für den Einsatz der Urlaubstage ist es allerdings jedes Jahr das Gleiche: Rund um Karfreitag (18. April) und Ostermontag (21. April) lassen sich vom 14. bis 26. April mit acht Urlaubstagen 16 Tage Ferien gewinnen – was in Bayern auch den Osterferien entspricht.

Lesen Sie hier: Urlaub für Augenmenschen in Bayern Warum in die Ferne schweifen?

Sehr brückentagsfreundlich liegt im kommenden Jahr der erste Mai: Donnerstag. Ein üblicher Verdächtiger für ein verlängertes Wochenende ist im Wonnemonat auch Jesus Christus Himmelfahrt am 29. Mai: Wer sich den darauf folgenden Freitag rechtzeitig sichert, erhält Gelegenheit zu einem viertägigen Ausflug in den Frühling. Damit ist es nicht mehr weit bis Pfingsten. Die Schulferien liegen mitten im Juni (7. bis 22. Juni) und sind nicht zuletzt deshalb sehr begehrt, weil das Mittelmeer – für nicht Zimperliche – schon Badetemperatur hat, aber meistens noch Vorsaisonpreise berechnet werden. Die Feiertage Pfingstmontag (9. Juni) und Fronleichnam (19. Juni) begrenzen den Einsatz an Urlaubstagen auf acht für die ganzen Ferien. Oder aber nur Fronleichnam für einen klassischen Brücken-Freitag nutzen: einen Tag Urlaub einreichen, viertägiges XXL-Wochenende genießen.

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Nach einem feiertagslosen Monat beginnen am Mittwoch, 30. Juli, die Sommerferien. Freitag, 15. August, ist Feiertag: Mariä Himmelfahrt. Am Donnerstag davor oder am Montag danach einen Urlaubstag einzusetzen, kann sinnvoll sein, um den Reiseverkehr zu verringern. Die Sommerferien dauern bis einschließlich Montag, den 15. September.

Für eine Wochenend-Verlängerung sorgt am Freitag, 3.Oktober, der Tag der Deutschen Einheit. Am 1. November folgt der Wermutstropfen der Feiertagsabfolge im kommenden Jahr: Allerheiligen fällt auf einen Samstag. Der Buß- und Bettag am 19. November ist leider kein gesetzlicher Feiertag mehr (nur noch in Sachsen) – er wurde 1995 der Finanzierung der Pflegeversicherung geopfert.

Der Jahresabschluss ist festlich, fallen der erste und zweite Weihnachtsfeiertag doch auf Donnerstag und Freitag. Wer die ganzen Weihnachtsferien (24. 12. bis 6. 1.) oder eventuell schon ab Samstag, 20. Dezember, Urlaub nimmt, muss nicht viele Urlaubstage einsetzen. Doch Vorsicht: Der 24. und 31. Dezember werden für den Urlaubsanspruch in vielen Arbeitsverträgen nur hälftig oder gar nicht als Feiertage behandelt. Wer in der Zeit Urlaub nimmt, muss also einen oder zwei Urlaubstage einsetzen. Wer keinen Urlaub einreicht, muss den Tag aber oft trotzdem nicht arbeiten.

Das neue Jahr 2015 beginnt dann wieder mit einem klassischen Brückentag: Der 1. Januar ist ein Donnerstag, wer sich den Freitag als Urlaub sichert, hat vier Tage hintereinander frei. Der nächste Brückentag ist dann schon Montag, 5. Januar: Denn am Dienstag ist Heilig Drei König und somit frei.

 

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