Ungewöhnlicher Einsatz im Münchner Süden: Bub hinter Sprossenwand eingeklemmt

Zu einem ungewöhnlichen Rettungsdiensteinsatz kam es am Montag in einem Kindergarten im Münchner Süden. Ein Dreijähriger steckte im Sportraum mit Beinen und Bauch hinter einer Sprossenwand fest.
Ralph Hub
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Feuerwehrleute haben einen Dreijährigen in einem Kindergarten gerettet. ER steckte hinter eine Sprossenwand fest. (Symbolbild)
Feuerwehrleute haben einen Dreijährigen in einem Kindergarten gerettet. ER steckte hinter eine Sprossenwand fest. (Symbolbild) © Sebastian Kahnert

Zu einem ungewöhnlichen Rettungsdiensteinsatz ist am Montag die Feuerwehr in einen Kindergarten im Münchner Süden gerufen worden. Statt medizinischem Sachverstand war vielmehr handwerkliches Geschick bei den Helfern gefragt.

Bub steckt hinter Sprossenwand fest

Die Erzieherinnen aus dem Kindergarten in der Carola-Neher-Straße hörten die Hilferufe eines ihrer Schützlinge. Der Dreijährige war im Sportraum und steckte mit Beinen und Bauch hinter einer Sprossenwand fest. Der Bub erzählte, dass er Schmerzen habe. Doch so leicht ließ sich der kleine Mann nicht befreien. Also entschloss man sich schließlich, den Notruf zu wählen. Die Leitstelle schickte einen Rettungswagen in die Carola-Neher-Straße. Gleichzeitig wurde ein Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr alarmiert. Die Rettungskräfte sahen sich mit einer nicht unbedingt alltäglichen Situation konfrontiert: Statt dem großen Sanitätsrucksack war vielmehr der noch schwerere Handwerkzeugkasten gefragt, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Schraubendreher wird zum wichtigsten Werkzeug

Der Bub steckte immer noch hinter dem Gestänge fest. Nachdem rasch einige Schrauben gelöst worden waren, war der kleine Patient mit einigen Handgriffen befreit. Anschließend untersuchten ihn Sanitäter. Glücklicherweise konnten keinerlei Verletzungen bei dem Buben festgestellt werden und auch die Schmerzen ließen bald nach seiner Befreiung nach. Während der Sanitätsrucksack und der Werkzeugkasten wieder im Fahrzeug verstaut wurden, konnte der Gruppenführer so den Rettungswagen über Funk stoppen, da der Einsatz sozusagen im Handumdrehen beendet war.

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