"Verkehrsrowdy" auf A95: Polizei sucht Fahrer eines Porsche Cayenne

Die Polizei spricht von einem Verkehrsrowdy: Am Sonntag hat ein bis dato unbekannter Fahrer eines Porsche Cayenne mit seiner riskanten Fahrweise den Verkehr auf der A95 gefährdet.
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Der Porsche Cayenne mit Münchener Kennzeichen war am Sonntag gegen 12.30 Uhr auf der A95 von München in Richtung Garmisch-Partenkirchen mit auffällig aggressiver Fahrweise unterwegs. (Symbolbild)
Der Porsche Cayenne mit Münchener Kennzeichen war am Sonntag gegen 12.30 Uhr auf der A95 von München in Richtung Garmisch-Partenkirchen mit auffällig aggressiver Fahrweise unterwegs. (Symbolbild) © imago images/Ralph Peters

Seeshaupt - Am vergangenen Sonntag ist der Fahrer eines schwarzen Porsche Cayenne auf der Autobahn 95 durch seine auffällig aggressive Fahrweise aufgefallen.    

VPI Weilheim ermittelt: Porsche auf 28-jährigen Münchner zugelassen

Die Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Weilheim ermittelt wegen Verdachts der Nötigung und Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den bis dato unbekannten Fahrer des auf einen 28-jährigen Münchner zugelassenen Sportwagens.

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Wie die Polizei berichtet, war der Porsche-Fahrer gegen 12.30 Uhr von München in Richtung Garmisch-Partenkirchen unterwegs.

Im Bereich der Anschlussstelle Seeshaupt - auf jeden Fall noch vor dem Baustellenbereich an der Anschlussstelle Penzberg/Iffeldorf - soll der Porsche bei regem Verkehr und bei einer Geschwindigkeit von ungefähr 120 km/h zunächst auf der linken Spur einem vor ihm fahrenden roten Münchner Hyundai i30 sehr dicht aufgefahren sein.

Porsche-Fahrer bremst auf A95 ohne erkennbaren Grund auf 50 km/h ab

Anschließend soll der Sportwagen dann nach rechts auf den Seitenstreifen gewechselt sein und den Hyundai sowie vermutlich noch ein anderes bis dato unbekanntes Fahrzeug verbotswidrig rechts überholt haben. Dann zog der Fahrer in einem Zug ganz nach links und bremste ohne erkennbaren Grund bis auf etwa 50 km/h ab.

Erfolglose Fahndung nach Fahrer von Porsche Cayenne

Nach Angaben der Polizei mussten sowohl der Hyundai als auch ein nachfolgender ein weißer VW Touareg mit Wolfsburger Kennzeichen - hier saß ein 38-jähriger Ingolstädter am Steuer - eine Vollbremsung hinlegen, um einen Unfall zu verhindern.

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Die auf dem Beifahrersitz sitzende Frau des Touareg-Fahrers - das Paar hatte noch zwei Kinder im Alter von vier und sieben Jahren mit im Auto sitzen - konnte zwar noch per Notruf die Polizei über das gefährliche Fahrverhalten des Porsche-Fahrers informieren, die nachfolgenden Fahndungsmaßnahmen blieben allerdings ohne Erfolg.

VPI Weilheim sucht Zeugen oder weitere Geschädigte

Wie die Insassen des VW Touareg berichteten, soll der Porsche bereits im Münchner Bereich andere Fahrzeuge verbotswidrig rechts überholt haben. Vier bis fünf Personen sollen in dem schwarzen Cayenne gesessen haben.

Mögliche Zeugen des Vorfalls oder eventuell weitere Geschädigte wenden sich bitte unter Telefon 0881/640-302 an die Verkehrspolizeiinspektion Weilheim.

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