Verfolgungsjagd: Polizei München zieht Betrunkenen aus dem Verkehr

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Studenkilometern floh ein 34-Jähriger vor der Polizei und gefährdete dabei mehrere Personen.
| Ralph Hub, Romana Bauer
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Mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern floh ein 34-Jähriger vor der Polizei und gefährdete dabei mehrere Personen.

Unterschleißheim - Mit 0,7 Promille im Blut, keinem Führerschein in der Tasche und zu viel Tempo auf dem Tacho hatte ein 34-Jähriger allen Grund, sich im Falle einer Verkehrskontrolle Sorgen zu machen.

Der Verkäufer aus dem Landkreis Dachau raste am Dienstag gegen 20 Uhr auf der Landshuter Straße an einem entgegenkommenden Polizeiauto vorbei. Die Beamten wendeten und nahmen die Verfolgung des schwarzen Mitsubishi Pick-up L200 auf. Der Geländewagen raste mit Tempo 80 die Ingolstädter Straße weiter. Mit Vollgas bretterte er durch halb Unterschleißheim und Lohhof.

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Immer wieder zwang der 34-Jährige dabei durch seine rücksichtslose Fahrweise andere Autofahrer zu riskanten Ausweichmanövern oder Vollbremsungen. Er versuchte sogar, den Streifenwagen, der ihm folgte, abzudrängen. Ein Polizeihubschrauber verfolgte den Raser aus der Luft. In der Röntgenstraße demolierte der Flüchtige mit seinem Mitsubishi einen Fahrbahnteiler.

In der Carl-von-Linde-Straße war der Verkäufer in seinem Pick-up laut Polizei mit bis zu 120 Sachen unterwegs. Die Beamten stoppten den Raser schließlich in der Würmbachstraße. Dem Raser droht nun eine saftige Geldstrafe.


Zeugenaufruf: Personen, die durch den 34-Jährigen gefährdet wurden oder sachdienliche Hinweise machen können, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion unter 089 621 60 in Verbindung zu setzen.

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