Temporeiche Verfolgungsjagd im Landkreis Starnberg: Autofahrer flieht vor Polizei

In Söcking soll der Autofahrer kontrolliert werden, die Polizei verfolgt den 64-Jährigen bei seiner wilden Fahrt durch mehrere Ortschaften. Selbst zwei Straßensperren können den Raser nicht aufhalten, dann verunglückt er.
Guido Verstegen
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Insgesamt sechs Streifenfahrzeuge der PI Starnberg und der umliegenden Dienststellen waren an dem Einsatz beteiligt. (Symbolbild)
Insgesamt sechs Streifenfahrzeuge der PI Starnberg und der umliegenden Dienststellen waren an dem Einsatz beteiligt. (Symbolbild) © Lino Mirgeler/dpa

Als eine uniformierte Streife der Polizeiinspektion Starnberg am Montag gegen 22.30 Uhr einen Pkw und dessen Fahrer in der Riedeselstraße in Söcking kontrollieren wollte, gab der Mann auch schon Gummi. Die Verfolgungsjagd endete mit einem Unfall des 64-Jährigen, der für seine Flucht durchaus triftige Gründe hatte.

Verfolgungsjagd im Landkreis Starnberg: Mann entzieht sich Polizeikontrolle und gibt mächtig Gas

Der Mann beschleunigte sein Fahrzeug innerorts teilweise auf bis zu 100 km/h, außerorts fuhr er mit bis zu 150 km/h – obwohl die Fahrbahn teilweise glatt gewesen sei, wie die Polizei berichtet.

Demnach ging es für den Mann mit hoher Geschwindigkeit durch das angrenzende Wohngebiet nach Hadorf, anschließend über die Westumfahrung zum Waldkreisel weiter nach Hausen, und von dort nach Oberbrunn und über die Staatsstraße 2069 bis zum Kreisverkehr am Gewerbegebiet Gilching.

Wegen Trunkenheit am Steuer: Flüchtender Autofahrer hat keinen Führerschein

Dort bog der Autofahrer in die Dornierstraße ein, verlor in einer scharfen Linkskurve er die Kontrolle über seinen Pkw, fuhr geradeaus über einen Acker und auf einem Feldweg weiter. Schließlich hob der Wagen in der Friedrichshafener Straße ab, kam auf der gegenüberliegenden Wiese wieder auf, überschlug sich und blieb schließlich am angrenzenden Zaun des Flughafens Oberpfaffenhofen liegen.

Auch zwei Straßensperren der Polizei können den 64-Jährigen nicht bremsen

Laut Polizei kam der Mann mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus, am Pkw entstand ein Sachschaden von etwa 6000 Euro. Wie sich herausstellte, hatte sich der 64-Jährige vor einigen Wochen wegen Trunkenheit im Verkehr eine Anzeige eingehandelt und war dementsprechend ohne Führerschein unterwegs.

Selbst zwei von der Polizei errichtete Straßensperren auf der Staatsstraße 2069 bei Unterbrunn hatten den Autofahrer nicht weiter beeindruckt, er umkurvte die Streifenwagen über das Bankett. Insgesamt sechs Streifenfahrzeuge der PI Starnberg und der umliegenden Dienststellen waren an dem Einsatz beteiligt.

Gegen den Mann werde jetzt wegen mehrerer Straftaten ermittelt, so die Polizei – unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Die Staatsanwaltschaft prüfe, ob der Pkw als mögliches Tatmittel einzogen werde.


Gefährdete Verkehrsteilnehmer und Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Starnberg (Telefon 08151/3640) zu melden.

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  • Der wahre tscharlie vor 2 Stunden / Bewertung:

    Na das wars dann erstmal für lange Zeit mit einem Führerschein für den 64 jährigen. Und ohne MPU bekommt er ihn sowieso nicht wieder.

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  • kartoffelsalat vor 2 Stunden / Bewertung:

    Kriminelle Raser "verunglücken" nicht.

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  • Knoedel vor 3 Stunden / Bewertung:

    Sowas kommt gefühlt fast täglich vor.
    Bis es die nächsten Toten gibt!
    Ich dät den 4 Jahre einsperren.

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