Sexueller Übergriff in Regionalzug: Umstehende feuern jungen Mann lautstark an

In einem Regionalzug von München nach Rosenheim wird eine Frau sexuell belästigt. Offensichtlich betrunkene Frühlingsfest-Besucher spornten den mutmaßlichen Täter an.
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Hinweise zur Aufklärung des Übergriffs oder zum mutmaßlichen Täter nimmt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter der Rufnummer 08031/80262102 entgegen. (Symbolbild)
Hinweise zur Aufklärung des Übergriffs oder zum mutmaßlichen Täter nimmt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter der Rufnummer 08031/80262102 entgegen. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Die Bundespolizei ermittelt wegen sexueller Belästigung: Nach ersten Erkenntnissen ist am Samstag (25. April) kurz nach Mitternacht eine junge Frau von einem bislang unbekannten jungen Mann in einem Regionalzug auf Höhe von Grafing (Landkreis Ebersberg) bedrängt und anschließend sogar im Brustbereich begrapscht worden. 

Eine Zeugin meldete den Vorfall der Polizei über den telefonischen Notruf, teilte die Bundespolizei weiter mit. Demnach hätten mehrere offenkundig alkoholisierte Personen den vermutlich noch jugendlichen Täter sogar lautstark während seines unsittlichen Übergriffs angefeuert. Alle hätten Tracht getragen.

Sexueller Übergriff in Regionalzug: Polizei sucht Zeugen

Detaillierte Personenbeschreibungen konnten allerdings nicht abgegeben werden. Es sei anzunehmen, dass sich die Gruppe auf der Rückreise vom Münchner Frühlingsfest befunden habe, so die Bundespolizei.

Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Tatverdächtige und seine Begleiter den Zug dort verlassen hatten, startete die Bundespolizei Fahndungsmaßnahmen in den Bahnhöfen Rosenheim, Bad Endorf und Prien: "Die jeweilige Suche verlief jedoch ergebnislos."


Hinweise zur Aufklärung des Übergriffs oder zum mutmaßlichen Täter nimmt die Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter der Rufnummer 08031/80262102 entgegen.

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11 Kommentare
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  • Der wahre tscharlie am 30.04.2026 18:25 Uhr / Bewertung:

    Toxische Männlichkeit in Verbindung mit Gruppendynamik von Jugendlichen aus dem bayr. Oberland.
    Die Eltern sollten ihren Kindern mal mehr Respekt vor Frauen beibringen.

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  • Chablis64 am 28.04.2026 14:25 Uhr / Bewertung:

    Da kommt einiges Zusammen für die Beteiligten. Nicht nur für den Täter. Unterlassene Hilfeleistung wäre da auch dabei. Und das ist kein Kavaliersdelikt wenn es um sexuelle Belästigung geht. Es ist feig, anmaßend und Primitiv... Sowohl als auch...

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  • Kaiserin am 28.04.2026 14:12 Uhr / Bewertung:

    Nein sie waren nicht in Tracht! Denn dann hätten sie Mitglied in einem Trachtenverein sein müssen denn nur Trachtenvereine tragen Tracht!
    Was diese Bürscherl getragen haben ist nur Trachtenmode und das ist ein Unterschied zur Tracht die immer regionsbezogen ist wie z.B. Passauer Goldhauben, Hallertauer Tracht, Miesbacher Tracht usw. .........abgesehen davon, wenn diese Bürscherl koa Bier vertrogn soll'n hoid a Kracherl trinken.

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