Senior von Zug erfasst: 82-Jähriger verliert Bein
Am Samstagabend (9. Mai) kurz vor 20 Uhr ist ein Senior aus der Region München beinahe tödlich verunglückt. Der Mann (82) wollte laut Bundespolizei zwei S-Bahn-Gleise am Bahnhof Neufahrn (bei Freising) überqueren, als gerade ein Zug einfuhr. Möglicherweise wollte der Mann so noch einen Zug erwischen oder den Weg abkürzen.
Das Unglück nahm seinen Lauf. Die Regionalbahn rauschte gerade mit etwa 140 km/h heran. Der Zugführer erkannte den Senior im Gleis und leitete eine Notbremsung ein. Er gab auch akustische Warnsignale ab. Der Senior versuchte noch vergeblich, sich auf die Bahnsteigkante zu retten.
Zug erfasst Senior trotz Notbremsung
Doch die Kollision ließ sich nicht mehr vermeiden. Obwohl auch andere Passagiere dem Mann auf den Bahnsteig helfen wollten, erfasste die Regionalbahn den 82-Jährigen. Erst hundert Meter nach der Kollision blieb der Zug stehen. Der Senior wurde schwer verletzt.
Rettungskräfte wurden alarmiert. Auch ein Hubschrauber kam zum Einsatz, um den Mann in eine Klinik zu bringen. Der Senior überlebte zwar. Doch sein Bein konnten die Sanitäter und Ärzte nicht mehr retten.
Wie im Horrorfilm: Zug bleibt einen Meter vor einer Seniorin stehen
350 Zugreisende blieben bei der Notbremsung unverletzt. Der Zugführer konnte durch den Schock seinen Fahrdienst nicht mehr fortführen. Die Bundespolizei nahm den Unfall auf. Ab 21.30 Uhr wurden die Gleise wieder freigegeben.
Eine Seniorin (88) hatte mehr Glück. Bereits am Freitagabend versuchte eine 88-Jährige am Bahnhof Taufkirchen ebenfalls die Gleise zu überqueren. Eine S-Bahn fuhr gerade ein. Die Fahrzeugführerin (24) sah die Frau und leitete eine Schnellbremsung ein.
Zeugen sagten später aus, dass der Zug etwa einen Meter vor der Frau stehen blieb. Später sagte sie der Bundespolizei, dass sie ihren Heimweg abkürzen wollte. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Auch hier musste die Zugführerin wegen des Schocks ersetzt werden. Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, die Gleise von S-Bahnen oder Regionalbahnen zu überqueren. Es sei schlicht verboten und lebensgefährlich.
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Kollie am 11.05.2026 11:07 Uhr / Bewertung:
Hämische Kommentare sind hier wirklich nicht angebracht! Fast jeder Lokführer muss in seinem Berufsleben solche Situationen erleben und verarbeiten. Manchmal hat er mit dem späteren Opfer sogar Blickkontakt vor dem Aufprall. Habe als Psychotherapeut eine Serie von Lokführern behandelt, die ihren Beruf nur noch eingeschränkt ausüben konnten. Jeder unbeschrankte Bahnübergang eine Herausforderung. Alle haben die Krise überwunden.
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Nur um das klar zu stellen - die Lokführer*innen sind genau die, die mir leid tun bei solchen Fällen. Der 82-Jährige hatte die Möglichkeit zu entscheiden, ob er mit zwei Beinen weiterleben will oder nicht, der Zugführer hatte keine Wahl, sondern wurde vom Unfallopfer in die Situation gebracht.
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kartoffelsalat am 11.05.2026 10:13 Uhr / Bewertung:
Das ist die Eigenverantwortung!
Nieder mit den linksgrünversifften Verboten der Gleisüberschreitung!Antworten
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