Senior fällt am Ammersee von Segelboot und stirbt im Krankenhaus

Tragisches Ende eines Segelausflugs auf dem Ammersee: Am Donnerstag ist ein 84-jähriger Mann von einem Segelboot gefallen, wenig später ist er im Krankenhaus gestorben.
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Weshalb der Mann vom Segelboot fiel, ist aktuell noch unklar. (Archivbild)
Lukas Barth/dpa Weshalb der Mann vom Segelboot fiel, ist aktuell noch unklar. (Archivbild)

Dießen - Bei böigen Wetterverhältnissen und einer aktuellen Sturmwarnung war ein 84-jähriger Mann mit Bekannten am Donnerstag mit einem Segelboot auf dem Ammersee unterwegs. Gegen 14 Uhr fiel er aus noch nicht geklärter Ursache von Bord des Bootes. Direkt danach trieb er bereits regungslos im Wasser.

Seine Begleiter sowie die Insassen eines Elektroboots, das in der Nähe war, bargen den Senior aus dem See. Der alarmierte Rettungsdienst brachte ihn in ein Krankenhaus, wo er kurze Zeit später starb.

Die Kripo Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Obduktion wurde angeordnet, das Ergebnis steht allerdings noch aus. Bisher bestehen keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod des 84-Jährigen.

Segelboot kentert – 68-Jähriger wird vermisst

Wie die Polizei mitteilt, wird seit Donnerstagnachmittag ein 68-jähriger Mann vermisst, der mit einem Bekannten auf dem Ammersee segelte. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Jolle wegen einer Windböe kenterte. Beide Männer fanden zunächst an dem nach oben liegenden Boot Halt. Doch als der 68-Jährige versuchte, ein abstreibendes Teil des Ruders zu sichern, trieb er selbst vom Boot ab und ging kurze Zeit später unter.

Ersthelfer konnten seinen Begleiter aus dem Wasser retten. Allerdings gelang es ihnen nicht, den untergegangenen 68-Jährigen zu finden. Auch Polizeihubschrauber, und mehrere Boote der Wasserwacht waren im Einsatz – leider erfolglos. Am Freitag wurde die Suche fortgesetzt, doch auch hier fanden die Einsatzkräfte den Mann nicht. Wie die Polizei mitteilt, wurde die Suche inzwischen vorläufig eingestellt.

Update vom 3. Juli: Wie die Polizei am 2. Juli berichtete, konnten Einsatzkräfte den Vermissten am vergangenen Montag im See in einer Tiefe von etwa 60 Metern finden. Den Ermittlern zufolge gab es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden.

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