"Seepferdchen" in Starnberg: Tierischer Einsatz für die Wasserwacht

Tierischer Einsatz am Starnberger See. Ein Pferd stürzte samt Reiter ins Wasser. Beim Eintreffen vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein außergewöhnliches Bild.
André Wagner |
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Pferd samt Reiter im Starnberger See. Beide blieben zum Glück unverletzt.
Pferd samt Reiter im Starnberger See. Beide blieben zum Glück unverletzt. © Wasserwacht Starnberg

Seepferchen im Starnberger See sind für die dortige Wasserwacht nicht ungewöhnliches, immerhin legen bei Ihnen pro Jahr rund 100 Kinder das Frühschwimmerabzeichen ab. Wenn es aber plötzlich in einer Einsatzmeldung "Pferd im See" heißt, dann wird man bei den Einsatzkräften von Wasserwacht und Feuerwehr schnell hellhörig. So geschehen am späten Donnerstagabend gegen 21.15 Uhr. Was war passiert?

Wie die Wasserwacht berichtet, war ein Reiter mit seinem Pferd an der Starnberger Seepromenade spazieren. Für das Tier, welches schon öfters durch den Trubel der Starnberger Innenstadt unterwegs war, eigentlich kein Problem.

Pferd erschrickt und fällt samt Reiter in den Starnberger See

Doch aus irgendeinem Grund erschrak das Pferd an diesem Abend kurz und machte daher einen Schritt zur Seite. Doch da war der Steg seitlich schon zu Ende und das Pferd plumpste samt Reiter in den Starnberger See. Da an dieser Stelle die Kaimauer zu hoch war, konnte das Tier das Wasser dort nicht wieder verlassen.

Als die alarmierten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand der Halter im Wasser neben seinem Pferd, welches sich von der ungewohnten Situation aber nicht aus der Ruhe bringen ließ. Nach kurzer Absprache mit den Rettungskräften schwammen Ross und Reiter um den Rettungssteg herum und konnten im flachen Wasser parallel zur Seepromenade bis zum Münchener Ruder- und Segelverein (MRSV) gehen bzw. schwimmen. Dabei wurde das Duo zur Sicherheit von einem Rettungsboot der Wasserwacht begleitet und von den Einsatzkräften der Feuerwehr in Empfang genommen.

Ross und Reiter bleiben unverletzt

Wieder an Land und einigermaßen abgetrocknet, traten der Reiter und sein "Seepferdchen", die bei dem Vorfall glücklicherweise beide unverletzt blieben, den Heimweg an.

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