Radfahrerin wird von Pkw erfasst – schwere Kopfverletzungen

In Unterschleißheim kommt es zu einem Zusammenstoß zwischen einer 48-jährigen Radfahrerin und einem 18-Jährigen VW-Fahrer. Die Frau kommt schwer verletzt ins Krankenhaus.
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Die Frau befuhr den Radweg laut Polizei entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. (Symbolbild)
Die Frau befuhr den Radweg laut Polizei entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. (Symbolbild) © imago images/Shotshop

Bei einem Verkehrsunfall in Unterschleißheim im Landkreis München ist eine Radfahrerin mit einem Auto zusammengestoßen. Sie kam mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus.

Unterschleißheim: Radfahrerin und VW-Fahrer kollidieren miteinander 

Wie die Polizei berichtet, war die 48-Jährige aus dem Landkreis am Montag (4. Mai) gegen Mittag auf dem Radweg der Landsberger Straße "entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung Carl-von-Linde-Straße" unterwegs.

Zur selben Zeit sei ein 18-Jähriger, ebenfalls mit Wohnsitz im Landkreis München, mit einem VW aus einer Grundstücksausfahrt herausgefahren. Dabei kollidierte der Pkw mit dem von rechts kommenden Rad der 48-Jährigen, und die Frau stürzte.

Radfahrerin erleidet schwere Kopfverletzung

"Die 48-Jährige erlitt durch den Unfall eine schwere Kopfverletzung und musste vom Rettungsdienst zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden", so die Polizei weiter. Der 18-Jährige blieb unverletzt.


Die Polizei weist darauf hin, dass die Frau zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Helm trug: "Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Fahrradfahrenden entsprechende Helme zu tragen."

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  • Ch_Muc vor einer Stunde / Bewertung:

    Ich werde auch nie verstehen, warum Zweiradfahrer nicht den kleinen Umweg nehmen, um auf die richtige Seite zu gelangen. Mit dem Fahrrad, E-Scooter und Co. ist der Weg schließlich nicht weit.
    Noch weniger verstehe ich, dass viele Radfahrer keine Helme tragen. Noch unverständlicher ist es, wenn sie einen dabei haben, ihn aber nicht auf dem Kopf tragen, sondern am Lenker baumeln lassen. Letzteres ist immer häufiger zu beobachten.

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  • kartoffelsalat vor einer Stunde / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Ch_Muc

    Geisterfahrer sind ein Problem ebenso wie Missachtung der Vorfahrtsregeln.

    Würden sich alle an sie StVO halten und sichbdie Polizei darum kümmern bräuchte es im normalen Stadtverkehr auch keine unsachliche Helmpropaganda.

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  • Ch_Muc vor einer Stunde / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von kartoffelsalat

    Es gibt Radfahrer, die sich an die Verkehrsregeln halten und trotzdem mit dem Kopf auf dem Boden aufschlagen. Die Folgen können von Kratzern und Platzwunden bis hin zu Schlimmerem reichen. Deswegen ist ein Helm wichtig – und das ist keine Helmpropaganda.

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