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Puma-Sichtung am Flughafen München? Suche wird in der Nacht fortgesetzt

Eine Raubkatze soll in der Nähe des Münchner Flughafens gesichtet worden sein. Die Behörden bitten um Hinweise und raten zur Vorsicht.
AZ/dpa |
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Die mutmaßliche Raubkatze wurde laut Landratsamt im Notzingermoos in der Nähe des Münchner Flughafens gesehen.
Die mutmaßliche Raubkatze wurde laut Landratsamt im Notzingermoos in der Nähe des Münchner Flughafens gesehen. © Peter Kneffel/dpa

Update von 18.51 Uhr: In der Nähe des Münchner Flughafens streift möglicherweise eine Raubkatze durch ein Naturschutzgebiet. Die Behörden glauben, dass es sich um einem Puma handeln könnte. Am Nachmittag startete die Polizei eine großangelegte Suchaktion in der Gegend, zunächst aber ohne Erfolg. In der Nacht zum Donnerstag soll die Suche mit einer Wärmebildkamera fortgesetzt werden.

Nach Angaben der Polizei sind umfangreiche Maßnahmen zur Ermittlung der Herkunft des Tieres veranlasst worden. Es werde versucht, in dem weitläufigen Waldgebiet Hinweise auf den Aufenthaltsort der Katze zu erhalten. Die Beamten setzten dafür zahlreiche Einsatzkräfte am Boden und in der Luft ein.

Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers sowie zusätzlicher Drohnen wurde das Gebiet von oben abgesucht. Außerdem waren etliche Polizisten vor Ort. Diese hätten nach Hinterlassenschaften oder gerissenen Tieren gesucht, sagte eine Polizeisprecherin am frühen Abend. "Aber wir haben letztendlich bislang keine Spuren gefunden."

In den Nachtstunden soll nun erneut eine Drohne schwerpunktmäßig in dem Gebiet suchen, wo der Jäger seine Beobachtung gemacht hat. Die Beamten hoffen, dass das gesuchte Tier dann zurückkommt und mittels Wärmebildtechnik aufgespürt werden kann.

Woher die Katze stammen könnte, ist nach Angaben einer Sprecherin des Landratsamtes in Erding völlig unklar. Ein möglicher Halter sei nicht bekannt. Derzeit gebe es auch keine Erkenntnisse über einen Zirkus mit Raubkatzen, der in der Gegend gastiert.

Update von 16.15 Uhr: Nach der möglichen Sichtung eines freilaufenden Pumas in der Nähe des Münchner Flughafens rät der Vorsitzende der Kreisjägerschaft zur Ruhe. "Bitte nicht aktiv nach dem Tier suchen und stattdessen die Behörden ihre Arbeit machen lassen", sagte Thomas Schreder der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. "Nachts würde ich das Gebiet auch für Spaziergänge erst mal eher meiden. Hunde sollte man auch tagsüber nicht frei laufen lassen."

Panik sei sicher nicht angebracht, betonte Schreder. "Aber wenn es ein Puma sein sollte, ist das eben auch kein ungefährliches Tier." Wer seinen Hund ohne Leine in dem Gebiet bei Oberding (Landkreis Erding) laufen lasse, provoziere möglicherweise "das, was wir nicht wollen - einen Konflikt". Nach seiner Einschätzung mit Blick auf die Aufnahmen des fraglichen Tiers handle es sich auch nicht um eine heimische Großkatze.

Puma-Sichtung am Flughafen München? Polizei bereitet große Suchaktion vor

Update von 15.45 Uhr:  Wegen der möglichen Sichtung eines freilaufenden Pumas in der Nähe des Münchner Flughafens bereitet die Polizei eine größere Suchaktion mit einem Hubschrauber und Drohnen vor. Das Gebiet solle so von oben abgesucht werden, zudem seien Streifenwagen unterwegs, sagte eine Polizeisprecherin. "Die Suchmaßnahmen sind in vollem Gange, das Tier wurde bisher nicht gesehen", sagte sie.

Puma-Sichtung am Flughafen München? Das ist aktuell bekannt

Erstmeldung: In der Nähe des Münchner Flughafens ist möglicherweise eine frei laufende Raubkatze unterwegs. "Nach erster fachlicher Einschätzung könnte es sich um einen Puma handeln", sagte eine Sprecherin des Landratsamtes Erding.

Laut der Kreisbehörde ist die mutmaßliche Raubkatze im Notzinger Moos in der Gemeinde Oberding gesichtet worden. Dies liegt nur wenige Kilometer vom Airport München entfernt. Woher die Katze stammen könnte, ist nach Angaben der Pressesprecherin völlig unklar. Derzeit gebe es auch keine Erkenntnisse über einen Zirkus in der Region.

Ein Puma streift durch sein Gehege. Eine entsprechende Sichtung soll es jetzt am Flughafen München gegeben haben.
Ein Puma streift durch sein Gehege. Eine entsprechende Sichtung soll es jetzt am Flughafen München gegeben haben. © Matthias Balk/dpa

Bevölkerung soll sehr vorsichtig sein

Zunächst war noch nicht bekannt, welche weiteren Maßnahmen die Behörden planen und ob es eventuell eine Suchaktion geben soll. Von dem Tier gebe es eine Aufnahme, vorläufig könne diese aber nicht veröffentlicht werden, sagte die Kreissprecherin. Die Polizei berichtete, dass sie über die Sichtung informiert sei. Nähere Informationen lägen aber nicht vor, meinte eine Polizeisprecherin.

Das Landratsamt rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf. Wer das Tier sehe oder andere Erkenntnisse über den Aufenthaltsort habe, soll sich sofort bei der Polizei in Erding melden. Die Menschen in der Region wurden aufgerufen, Hunde nicht frei laufen zu lassen. "Und lassen Sie kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt spielen", informierte das Landratsamt auf Facebook.

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  • SF1615 vor 3 Stunden / Bewertung:

    Eine Wildsau, verkleidet als Puma oder wie war das vor zwei oder drei Jahren mit den Löwen im Großraum Berlin/Brandenburg.....

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  • tutnixzursache vor 3 Stunden / Bewertung:

    Jetzt geistern diese wilden Tiere also nicht mehr im Sommerloch sondern im Herbst durch den Blätterwald? Und am Ende wars dann wieder ein Hund, Wildschwein oder Wolperdinger

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  • Dicker Hals vor 4 Stunden / Bewertung:

    Spätsommerloch Ente vom Feinsten!

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