Ottobrunn: Unbekannter verletzt Mädchen (12) mit Messer und flüchtet

Dem Mädchen gelingt es, dem Angreifer das Messer zu entreißen. Die Zwölfjährige verletzt sich dabei an der Hand. Der Täter flüchtet, die Polizei startet einen Zeugenaufruf.
Guido Verstegen
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Bahnübergang in Ottobrunn: Nach Angaben der Polizei meldete der Lokführer einer vorbeifahrenden S-Bahn zunächst ein vermeintliches Raubdelikt. (Archivbild)
Bahnübergang in Ottobrunn: Nach Angaben der Polizei meldete der Lokführer einer vorbeifahrenden S-Bahn zunächst ein vermeintliches Raubdelikt. (Archivbild) © imago/Wolfgang Maria Weber
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Auf einem Gehweg in der Nähe des S-Bahn-Halts Ottobrunn (Landkreis München) ist ein zwölfjähriges Mädchen von einem bislang unbekannten Mann belästigt und mit einem Messer verletzt worden. 

Ottobrunn: Vermeintliches Raubdelikt entpuppt sich als Messerattacke auf junges Mädchen

Nach Angaben der Polizei hatte der Lokführer einer vorbeifahrenden S-Bahn am Montag (14. Juli) gegen 16 Uhr ein vermeintliches Raubdelikt gemeldet – eine männliche Person habe an der Tasche eines Mädchens gezogen, das lautstark um Hilfe gerufen habe.

Die Polizei rückte mit mehreren Streifen aus, die Beamten fanden aber weder den mutmaßlichen Täter noch das Mädchen vor. Die Zwölfjährige mit Wohnsitz im Landkreis München hatte den Angaben zufolge nach dem Vorfall eine in der Nähe wohnende Freundin aufgesucht und von dort ihre Mutter verständigt, ehe Mutter und Tochter zum Tatort kamen.

Mädchen (12) entreißt Mann das Messer und verletzt sich dabei

Dort gab das Mädchen an, von einem männlichen Täter mit einem Messer bedroht worden zu sein. Dabei soll der Täter die Zwölfjährige nach eigenen Angaben auch einmalig geküsst haben. Bei einer anschließenden Rangelei gelang es dem Mädchen, dem Angreifer das Messer zu entreißen. Sie verletzte sich dabei an der Hand und kam später ins Krankenhaus, der Täter flüchtete. Das Messer konnte aufgefunden und sichergestellt werden.

Messer-Angriff in Ottobrunn: Polizei sucht Zeugen

"Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Täter führte bislang nicht zu dessen Identifizierung", teilte die Polizei weiter mit. Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und startete einen Zeugenaufruf.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: Männlich, etwa 30 Jahre alt, 1,70 Meter groß, schlank, südländisches Erscheinungsbild, muskulös, sehr kurze schwarze Haare, Akne-Narben im Gesicht, schwarze Brille, dünne Lippen, kurzes dunkles Hemd, hellblaue enge Jeans.


Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich S-Bahnhof Ottobrunn etwas wahrgenommen, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Sachdienliche Hinweise gehen bitte an das Polizeipräsidium München (Telefon 089/2910-0) oder an jede anderen Polizeidienststelle.

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18 Kommentare
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  • Bongo am 18.07.2025 14:10 Uhr / Bewertung:

    Antwort an Da Ding:
    Wir wollen doch nicht mit irgendwelchen Zahlen „um den Brei herumschreiben“. Es geht doch in Wirklichkeit um die besorgniserregend Zunahme der Ausländerkriminalität in unserem Land.
    Fakt ist (Quelle: Kriminalstatistik BKA 2024)dass bei einem Bevölkerungsanteil von lediglich 14,8% 41,8% aller Straftaten von Nichtdeutschen Tatverdächtigen begangen wurden. (1999 waren 24,5%). Dabei fallen einige Tatbestände besonders ins Gewicht:
    bei Raub und räuberischer Erpressung entfielen 48,7% auf Nichtdeutsche Tatverdächtige,
    bei Schwerer Diebstahl sogar 52,2%, leichter Diebstahl 44,8%.
    39,8% der gerichtlich Verurteilten und 37,4% der Strafgefangenen waren 2024 Nichtdeutsche.
    Mir ist bewusst, dass Ihnen und auch anderen diese Fakten nicht gefallen, deshalb bin ich gespannt, ob mein Beitrag veröffentlich wird.

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  • Bongo am 18.07.2025 13:01 Uhr / Bewertung:

    Antwort an Da Ding:
    Ich komme nicht nur zum Fußballschauen nach München, sondern auch oft wegen anderenAngelegenheiten,z.B. Vermietungen und kann deshalb die Dinge schon einordnen.
    Da müssen Sie sich keine Sorgen machen!

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  • Bongo am 18.07.2025 12:58 Uhr / Bewertung:

    Antwort an DaDing:
    Schön, dass Sie dem Foristen HansWurst beispringen, aber offensichtlich habenSie Probleme mit dem Lesen. Ich habe nämlich die Zahl von 1980 genommen, Sie die Zahl“Ende der 80er“. MerkenSie denUnterschied?

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