Nach Fake-Notruf: Feuerwehrmann verunglückt bei Einsatz

Den mitgeteilten Brand in einem Mehrfamilienhaus in Berg gibt es gar nicht, der Feuerwehrmann fährt mit seinem Auto eine Böschung herunter und verletzt sich. Das Auto ist ein Totalschaden.
Guido Verstegen
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Der Feuerwehrmann kam nach dem nächtlichen Unfall ins Krankenhaus, an seinem Auto entstand ein Totalschaden von etwa 30.000 Euro. (Symbolbild)
Der Feuerwehrmann kam nach dem nächtlichen Unfall ins Krankenhaus, an seinem Auto entstand ein Totalschaden von etwa 30.000 Euro. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Auf dem Weg zum Feuerwehrhaus ist ein Mitglied der Feuerwehr mit seinem Privatwagen verunglückt. Wie sich dann herausstellte, gab es gar keinen Brand in einem Mehrfamilienhaus in Berg, der zuvor gemeldet worden war.

Nach Fake-Notruf: Feuerwehrmann verunglückt bei Einsatz

Am Dienstag (27. Januar) seien gegen 1 Uhr mehrere Feuerwehren aus dem Gemeindebereich Berg alarmiert worden, teilte die Polizei mit. Ein bisher unbekannter Mann habe über die Notrufnummer 112 eine Rauchentwicklung in dem Gebäude gemeldet.

"Ein alarmiertes Mitglied der Feuerwehr fuhr daraufhin mit seinem Privat-Pkw zum Feuerwehrhaus in Bachhausen", so die Polizei. In der Dorfstraße sei er dann mit seinem Wagen nach links von der Fahrbahn abgekommen und eine Böschung hinuntergefahren.

Missbrauch von Notrufen: Polizei ermittelt gegen unbekannten Anrufer

Der Pkw blieb demnach in Schräglage in einem Gebüsch hängen. Der Fahrzeugführer erlitt eine Schnittwunde am Finger und kam ins Krankenhaus, an seinem Auto entstand ein Totalschaden von etwa 30.000 Euro.

Obendrein stellte sich schließlich heraus, dass der am Telefon per Notruf mitgeteilte Sachverhalt nicht der Wahrheit entsprach. Wegen des  Missbrauchs von Notrufen ermittelt jetzt die Polizei gegen den unbekannten Anrufer, der falsche Personalien angab und der die Polizei mit einer "gespooften Nummer" – also einer manipulierten Anrufer-ID – kontaktierte.

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