Nach Badeunfall bei München: Zwei Mädchen in Lebensgefahr

Die Mädchen spielen am Heimstettener See bei München – dann geraten sie unter Wasser. Rettungskräfte und Badegäste holen die Kinder ans Ufer.
von  AZ/dpa

Zwei Mädchen im Alter von 8 und 15 Jahren schweben nach einem Badeunfall am Heimstettener See in Lebensgefahr. Beide wurden am Samstagabend schwer verletzt in Münchner Krankenhäuser gebracht.

Die Mädchen hielten sich gegen 17.40 Uhr im Uferbereich des Sees auf und spielten dort. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten sie in eine Notlage und kamen unter Wasser. 

Zeugen, die die Situation beobachtet hatten, verständigten nach Polizeiinformationen umgehend den Notruf. Zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr wurden daraufhin zum Heimstettener See entsandt. Die Wasserwacht des Roten Kreuzes und die DLRG leiteten unverzüglich die Rettungsmaßnahmen ein. Bei der Rettung unterstützten auch anwesende Badegäste.

Den Einsatzkräften und den Helfern gelang es, die beiden Mädchen zu bergen und ans Ufer zu bringen. Dort mussten umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet werden. Beide Mädchen wurden zumindest schwer verletzt und zur weiteren medizinischen Behandlung unter anderem durch einen Rettungshubschrauber in Münchner Krankenhäuser gebracht. Beide Mädchen schweben nach aktuellem Stand weiterhin in Lebensgefahr.

Kriseninterventionsteams betreuten die Zeugen. Die Ermittlungen zum genauen Hergang des Badeunfalls dauern an.

Personen, die sachdienliche Hinweise zum Ablauf des Unglücks geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089/2910-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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