"Motorrad in zwei Teile gerissen": Fahrer stirbt noch an der Unfallstelle

Weil er beim Überholvorgang einem vor ihm ausscherenden Auto ausweichen will, verliert der Mann bei dem Unfall im Landkreis Dachau die Kontrolle über sein Motorrad. Die Rettungskräfte reanimieren den 44-Jährigen vergeblich.
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Die Rettungskräfte reanimierten den Mann noch an der Unfallstelle, er erlag jedoch wenig später seinen schweren Verletzungen. (Symbolbild)
Die Rettungskräfte reanimierten den Mann noch an der Unfallstelle, er erlag jedoch wenig später seinen schweren Verletzungen. (Symbolbild) © Stefan Puchner/dpa

"Tragischer Verkehrsunfall endet tödlich": Nach Angaben der Polizeiinspektion Dachau ist am Mittwoch (27. Mai) ein Motorradfahrer bei dem Unfall auf der Staatsstraße 2050 ums Leben gekommen.

Unfall auf der Staatsstraße 2050: Für 44-jährigen Motorradfahrer kommt jede Hilfe zu spät

"Nach derzeitigem Ermittlungsstand" seien ein 43-jähriger Autofahrer sowie der später verunglückte 44-Jährige gegen 20.30 Uhr in einer Fahrzeugkolonne von Dachau kommend in Richtung Niederroth unterwegs gewesen, so die Polizei weiter.

Der Motorradfahrer aus dem Bereich Jetzendorf setzte den Angaben zufolge unmittelbar nach der Ampel an der "Indersdorfer Gabel" zum Überholen eines vor ihm fahrenden Autos an. Der 43-jährige Pkw-Fahrer aus Markt Indersdorf sei wenig später ebenfalls ausgeschert, um einen vor ihm fahrenden Wagen zu überholen.

Motorrad wird durch die Wucht des Aufpralls "in zwei Teile gerissen" 

"Der Kradfahrer versuchte durch Abbremsen ein Auffahren auf den VW zu vermeiden und verlor hierdurch die Kontrolle über sein Motorrad. Er touchierte das Fahrzeugheck des 43-Jährigen, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem dort stehenden Baum", so die Polizei.

Durch die Wucht des Aufpralls sei das Motorrad in zwei Teile gerissen worden, der 44-Jährige wurde demnach mehrere Meter weiter im angrenzenden Feld aufgefunden. Die eintreffenden Rettungskräfte reanimierten den Mann noch an der Unfallstelle, er erlag jedoch wenig später seinen schweren Verletzungen. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, stand aber unter Schock und musste ebenfalls durch den Rettungsdienst behandelt werden.

Die Staatsanwaltschaft ordnete zur Klärung der genauen Hintergründe ein unfallanalytisches Gutachten an. Die Staatsstraße war für mehrere Stunden gesperrt.

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5 Kommentare
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  • OLGI am 29.05.2026 07:45 Uhr / Bewertung:

    Raserei?

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  • FRUSTI13 am 29.05.2026 10:55 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von OLGI

    Artikel nicht gelesen und nicht verstanden?

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  • Huawa am 28.05.2026 18:21 Uhr / Bewertung:

    Dritte Umschaupflicht verletzt - damit hat der Autofahrer für den Rest seines Lebens was davon. Einmal kurz über die Schulter geschaut, schon wäre der Motorradfahrer noch am Leben. Den Angehörigen des Motorradfahrers wünsche ich viel Kraft.

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