Mit Heli in die Klinik: Mutter und Tochter (10) bei E-Scooter-Unfall verletzt

Beim Zusammenstoß mit einem Pkw werden eine 37-Jährige und ihr Kind verletzt. Sie waren auf einem E-Scooter in falscher Richtung unterwegs - aber auch der Pkw-Fahrer hat sich nicht korrekt verhalten.
Myriam Siegert
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Laut einer Untersuchung verursachen Roller in Privatbesitz weniger häufig Unfälle als Leihroller. (Archivbild)
Laut einer Untersuchung verursachen Roller in Privatbesitz weniger häufig Unfälle als Leihroller. (Archivbild) © Jens Büttner/dpa

Folgenschwerer Unfall am Freitagmorgen in Aschheim: Gegen 8.35 Uhr war ein 62 Jahre alter Pkw-Fahrer aus dem Landkreis München mit seinem BMW auf der Tassilostraße in Richtung Feldkirchner Straße unterwegs. Er wollte rechts in die Feldkirchner Straße abbiegen.

Dabei übersah er womöglich eine 37 Jahre alte Frau aus dem Landkreis München, die mit ihrer 10 Jahre alten Tochter zusammen auf einem E-Scooter auf dem Radweg fuhr - allerdings auf der falschen Seite, entgegen der Fahrtrichtung.  

Beim Abbiegen nahm der 62-Jährige mit seinem Pkw dem E-Scooter die Vorfahrt und erfasste sie. Die 37-Jährige und die 10-Jährige stürzten. Beide wurden verletzt - die 37-Jährige erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die 10-Jährige brach sich unter anderem einen Zahn ab, sie kam mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus. 

An dem Pkw entstand ein leichter Sachschaden. Die Münchner Verkehrspolizeiinspektion hat die Ermittlungen übernommen.

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134 Kommentare
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  • FredC2 am 18.03.2026 14:02 Uhr / Bewertung:

    Eigentlich eine sehr eindeutige und auch bedauerliche Sache, da ein Kind involviert ist: beide Verkehrsteilnehmer waren unachtsam und haben einen Fehler gemacht. Ist ja oft so bei Unglücken ,dass mehr als eine Sache schiefgeht.
    Wer jetzt etwas mehr oder etwas weniger Schuld hat, klärt das Gericht, die kennen sich damit aus.
    Aber warum wird hier so wenig sachlich diskutiert, und der Vorfall nur genutzt, seine eigene Meinung zu manifestieren oder andere Meinung zu ignorieren?

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  • Wendeltreppe am 17.03.2026 11:05 Uhr / Bewertung:

    Beim Autohasser-Quartett samt Konsorten haben jetzt schon zu zweit mit einem Kind fahrende E-Scooter-Geisterfahrer die Vorfahrt gepachtet..

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  • tutwaszursache am 17.03.2026 12:00 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Wendeltreppe

    Es muss hart zu akzeptieren für Leute wie Sie sein, dass man Leute nicht einfach deshalb straffrei totfahren darf, weil sie sich eines StVO-Verstoßes schuldig machen.

    Aber wenn jemand auf die Idee käme, falsch parkende Autos anzuzünden, dann wäre sicher wieder alles ganz anders.

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