"Gefährliche Gegenstände": Gemeinde bei München warnt Badegäste
Viele Menschen nutzen den Seebach in Ismaning (Landkreis München), um sich gerade auch angesichts der andauernden Hitzeperiode im Wasser abzukühlen. Jetzt warnt die Gemeinde.
"Drei Eimer voller Schrauben und Nägel" aus dem Seebach geborgen
Am vergangenen Wochenende seien im Seebach – genauer gesagt nahe der Brücke zwischen den beiden Kleingartenanlagen – mehrere "gefährliche Gegenstände" entdeckt worden, heißt es auf der Website der Gemeinde: "Mit Hilfe eines Magneten konnten insgesamt drei Eimer voller Schrauben und Nägel aus dem Gewässer geborgen werden."
Gemeinde empfiehlt, Badeschuhe zu tragen
Angesichts des Fundes bitte man alle Besucher "um besondere Vorsicht", vor allem Kinder sollen den Bereich demnach "nur unter Aufsicht nutzen". Außerdem wird empfohlen, Badeschuhe zu tragen.
"Es ist erschreckend, dass jemand bewusst Schrauben und Nägel in einem Gewässer entsorgt und damit die Gesundheit anderer Menschen gefährdet. Gerade jetzt im Sommer verbringen viele Familien Zeit am Seebach", sagte Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich der AZ. Umso wichtiger sei es, dass "wir alle verantwortungsvoll mit unseren öffentlichen Räumen umgehen".
Seebach mündet in die Isar
Der Ismaninger Kleingartenverein "Am Weidanger" hatte auf den Vorfall hingewiesen und unterstützte die Gemeinde dann auch bei der Bergung der rostigen Nägel und Schrauben.

"Das vorsätzliche Entsorgen von Schrauben, Nägeln oder anderen gefährlichen Gegenständen in einem Gewässer stellt eine erhebliche Gefährdung für die Allgemeinheit dar und ist nicht hinnehmbar", verlautet aus dem Rathaus: "Als unterhaltungspflichtige Kommune behält sich die Gemeinde Ismaning vor, bei entsprechenden Hinweisen die notwendigen rechtlichen Schritte einzuleiten."
Der Seebach beginnt westlich des Ismaninger Speichersees, fließt streckenweise als Bach durch die Ismaninger Ortsmitte und mündet in die Isar.
Aufruf der Gemeinde Ismaning: Wer verdächtige Beobachtungen macht oder weitere gefährliche Gegenstände im oder am Gewässer entdeckt, wird gebeten, diese umgehend über die E-Mail-Adresse umwelt@ismaning.de zu melden.
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