DHL will elektrischer werden: Deutschlands erster E-Ladepark für Lkw

DHL setzt mit dem ersten E-Ladepark für Lkw in Deutschland einen wichtigen Schritt in Richtung Elektrifizierung seiner Flotte. Bis 2027 sollen 170 Hochleistungsladepunkte installiert werden, um die Zahl der Elektro-Lkw erheblich zu steigern.
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DHL-Geschäftsleiter Thomas Schlickenrieder (l.) und Christoph Ebert, Geschäftsführer von E.ON Drive.
DHL-Geschäftsleiter Thomas Schlickenrieder (l.) und Christoph Ebert, Geschäftsführer von E.ON Drive. © Sebastian Gabriel

Donnerstagmorgen hat die DHL im Nordosten Münchens deutschlandweit den ersten Ladepark für die eigene Lkw-Flotte in Betrieb genommen. Bis 2027 will DHL insgesamt 170 Hochleistungsladepunkte einrichten, um die Zahl der eigenen Elektro-Lkw massiv auszubauen.

Sechs Hochleistungssäulen stehen nun am Paketzentrum Aschheim. Sie ähneln beinahe herkömmlichen Tanksäulen. Partner für die elektrische Infrastruktur ist der Energieversorger E.ON Drive.

Die Ladesäulen haben eine Leistung von 400 kW. Wenn also die Batterie eines Fahrzeugs 400 kWh hätte, wäre sie in 60 Minuten vollgeladen. Die Schwerlast-Lkw von DHL sind laut Firmenangaben in etwa anderthalb Stunden vollgeladen.

Langfristig sollen es mehr als 100 elektrische Schwerlast-Lkw werden

17 E-Lkw (in der Größe wie im Bild) von verschiedenen Herstellern sind in DHL-Zentren offenbar bereits im Einsatz. Diese Zahl soll sich deutlich erhöhen, auf 59 E-Lkw. Weitere 42 E-Lkw seien also bereits bestellt bei Nutzfahrzeugvermieter hylane.

35.000 E-Transporter setzt DHL laut Konzernchef Thomas Schlickenrieder (Leiter Betriebsinfrastruktur Post und Paket) bereits ein. Das sei in etwa mehr als die Hälfte der Flotte. Nun wolle man den Lkw-Schwerlastverkehr zwischen DHL-Paketzentren ebenfalls elektrifizieren. Langfristig wolle man mehr als 100 elektrische Schwerlast-Lkw einsetzen.

Auch 450 CNG (Compressed Natural Gas)-Lkw fahren tägliche Routen zwischen den Paketzentren der DHL, die an zehn CNG-Tankstellen ebenfalls direkt an Paketzentren aufgeladen werden können.

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14 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • ClimateEmergency am 08.12.2025 07:49 Uhr / Bewertung:

    Währenddessen werden BMW 273 Millionen für Wasserstoff in den A***** geschoben.

    Das Geld wäre besser in Fahrradwegen in Peru investiert gewesen.

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  • Himbeer-Toni am 08.12.2025 08:09 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von ClimateEmergency

    44 Millionen Euro des Steuerzahlers für Radwege in Peru sind ein unglaublicher Skandal.
    Zeigt aber die Verachtung der Politiker um die deutsche Bevölkerung.

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  • Mobilitätsfreund am 08.12.2025 08:49 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Himbeer-Toni

    Es ist ein Kredit.
    Aber was schert es schon konservative, wenn wir jährlich ca. 75 Mrd. € ans Ausland für Fossilenergie verschwenden und damit Erpresdbar sind und damit Arbeitsplätze im Ausland schaffen, sowie den Krieg und Terror gegen uns finanzieren. Dies ist konservative Verachtung gegen Deutschland und Europa.

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