Bundestagswahl 2017: Frau bedroht CSU-Politiker Florian Hahn in Taufkirchen mit Deko-Waffe

Die 49-Jährige zielt auf einen CSU-Politiker, wird dann aber schnell entwaffnet. Sie gilt als psychisch labil.
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CSU-Bundestagskandidat Florian Hahn wurde mit einer Waffe bedroht.
dpa, CSU CSU-Bundestagskandidat Florian Hahn wurde mit einer Waffe bedroht.

Taufkirchen - Schrecksekunde im Kongresszentrum in Taufkirchen. Bei einer Podiumsdiskussion am Mittwochabend mit Kandidaten verschiedener Parteien zur Bundestagswahl steht eine Frau von ihrem Sitzplatz in der ersten Reihe auf. Sie zieht eine Waffe. Die Mündung zeigt dabei in Richtung des CSU-Politikers Florian Hahn. Sofort stürmten mehrere Polizisten in den Raum, überwältigten die Frau und nehmen ihr die Waffe ab.

"Eine Gefahr bestand zu keiner Zeit", sagt Polizeisprecher Oliver Timper. Einen politischen Hintergrund der Aktion gebe es nicht. Bei der Dekowaffe handelt es sich um eine Steinschlosspistole, ähnlich denen aus dem Piratenfilm "Fluch der Karibik".

Hahn blieb bei dem Zwischenfall äußerlich ruhig. Er bat den Moderator lediglich, den Vorfall dem Publikum zu erklären. Die offenbar geistig verwirrte 49-Jährige wurde ins Bezirkskrankenhaus Haar gebracht. Die Sauerlacherin soll den CSU-Politiker bereits mehrmals belästigt haben. Bei einem Wahlkampfauftritt in Siegertsbrunn und bei der CSU-Radltour in Haar habe sie den CSU-Kandidaten beschimpft.

Lesen Sie hier: NSU-Prozess - Gericht erlässt Haftbefehl gegen André E.

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