Brutaler Kleinbus-Unfall bei München: Das hat den sechs Insassen wohl das Leben gerettet

Ein Kleinbus rast am Montagmorgen auf der A99 auf einen Fahrbahnteiler. Ein spezieller Aufbau hat möglicherweise Todesopfer verhindert.
André Wagner |
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Sechs Personen saßen in dem Kleinbus, nur eine von ihnen wurde bei dem Unfall verletzt.
Sechs Personen saßen in dem Kleinbus, nur eine von ihnen wurde bei dem Unfall verletzt. © Thomas Gaulke

Dieser Unfall hätte auch mit zahlreichen Todesopfern enden können. Am Montagmorgen, gegen 5.45 Uhr, ist ein Arbeiter-Kleinbus mit sechs Insassen auf der A99 in Richtung Autobahnkreuz München-Süd unterwegs.

Am Abzweig zur A8 in Richtung Salzburg rast das Fahrzeug aus bisher noch unbekannter Ursache mit hoher Geschwindigkeit frontal auf den Fahrbahnteiler zwischen der A99 und der Abfahrt zur A8.

Der weiße Kleinbus fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Fahrbahnteiler und wurde dann zur Seite geschleudert.
Der weiße Kleinbus fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf den Fahrbahnteiler und wurde dann zur Seite geschleudert. © Thomas Gaulke

Kleinbus rast auf Fahrbahnteiler – Aufpralldämpfer verhindert Schlimmeres

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleinbus über beide Spuren der Abfahrt zur Seite geschleudert und kam schließlich quer auf dem Seitenstreifen zum Stehen.

Wie die Polizei berichtet, wurde bei dem Unfall nur einer der sechs Insassen leicht verletzt, doch es hätte auch anders ausgehen können. Womöglich hat ein Aufpralldämpfer, der vor der Leitplanke und dem dahinter befindlichen Stahlmast installiert wurde, Schlimmeres, vielleicht sogar Todesopfer, verhindert.

Kilometerlanger Rückstau

Ein Aufpralldämpfer zieht sich bei einem Unfall wie eine Ziehharmonika zusammen und baut dadurch Aufprallenergie ab, was potenziell lebensrettend wirken kann.

Dieser Aufpralldämpfer verhinderte möglicherweise, dass es bei dem Unfall Todesopfer gab.
Dieser Aufpralldämpfer verhinderte möglicherweise, dass es bei dem Unfall Todesopfer gab. © Thomas Gaulke

Bevor der Aufpralldämpfer vor einigen Jahren aufgebaut wurde, hat es an dieser Stelle bei ähnlichen Unfällen bereits Todesopfer gegeben.

Aufgrund des Einsatzes von Feuerwehr und Polizei, bei dem eine der beiden Fahrspuren auf der Abfahrt gesperrt wurde, bildete sich zwischenzeitlich ein Rückstau auf der A99 über mehrere Kilometer bis Hohenbrunn.

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  • Nobbse2710 vor einer Stunde / Bewertung:

    Wer häufiger dort unterwegs ist, den dürfte der Unfall nicht wundern. Wie ist staut es sich auf den rechten Spuren, zahlreiche Autofahrer bleiben dann auf der A99, um sich dann im letzten Augenblick auf die A8 reinzuquetschen.
    Ob dies der Unfallgrund gewesen sein könnte, weiß ich natürlich nicht. Aber wundern tut solch ein Unfall nicht.

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