Brutaler Kleinbus-Unfall bei München: Das hat den sechs Insassen wohl das Leben gerettet
Dieser Unfall hätte auch mit zahlreichen Todesopfern enden können. Am Montagmorgen, gegen 5.45 Uhr, ist ein Arbeiter-Kleinbus mit sechs Insassen auf der A99 in Richtung Autobahnkreuz München-Süd unterwegs.
Am Abzweig zur A8 in Richtung Salzburg rast das Fahrzeug aus bisher noch unbekannter Ursache mit hoher Geschwindigkeit frontal auf den Fahrbahnteiler zwischen der A99 und der Abfahrt zur A8.

Kleinbus rast auf Fahrbahnteiler – Aufpralldämpfer verhindert Schlimmeres
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleinbus über beide Spuren der Abfahrt zur Seite geschleudert und kam schließlich quer auf dem Seitenstreifen zum Stehen.
Wie die Polizei berichtet, wurde bei dem Unfall nur einer der sechs Insassen leicht verletzt, doch es hätte auch anders ausgehen können. Womöglich hat ein Aufpralldämpfer, der vor der Leitplanke und dem dahinter befindlichen Stahlmast installiert wurde, Schlimmeres, vielleicht sogar Todesopfer, verhindert.
Kilometerlanger Rückstau
Ein Aufpralldämpfer zieht sich bei einem Unfall wie eine Ziehharmonika zusammen und baut dadurch Aufprallenergie ab, was potenziell lebensrettend wirken kann.

Bevor der Aufpralldämpfer vor einigen Jahren aufgebaut wurde, hat es an dieser Stelle bei ähnlichen Unfällen bereits Todesopfer gegeben.
Aufgrund des Einsatzes von Feuerwehr und Polizei, bei dem eine der beiden Fahrspuren auf der Abfahrt gesperrt wurde, bildete sich zwischenzeitlich ein Rückstau auf der A99 über mehrere Kilometer bis Hohenbrunn.
