Brauerei Weihenstephan liefert fortan elektrisch aus

Mit einem neuen Lade-Hub will die Brauerei Weihenstephan ihr Bier umweltfreundlicher ausfahren. Dafür geht eine elektrische Lkw-Flotte an den Start.
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Die Brauerei Weihenstephan setzt auf elektrische Lkw. (Archivbild)
Die Brauerei Weihenstephan setzt auf elektrische Lkw. (Archivbild) © Frank Mächler/dpa

Die Staatsbrauerei Weihenstephan will ein elektrischer Vorreiter der deutschen Bierbranche werden: Der Gerstensaft des im Jahr 1042 gegründeten Unternehmens soll zukünftig mit elektrischen Lkw ausgeliefert werden. Dafür hat die nach Firmenangaben älteste Brauerei der Welt ein batteriegestütztes Schnellladesystem in Betrieb genommen. 

"Konkreter Schritt zur vollständigen Dekarbonisierung"

Damit will Weihenstephan Pionier sein: Die Gesamtkosten seien geringer als bei Diesel, was den Weg für die Elektrifizierung der gesamten Branche ebnen würde, hieß es in der Mitteilung. Ein KI-gestütztes Energiemanagementsystem soll das Zusammenspiel von Solarenergie, Batteriespeicher und Ladevorgängen kontinuierlich optimieren, um die Netzabhängigkeit zu minimieren und Stromkosten zu senken. 

"Die Elektrifizierung unserer Flotte ist (...) ein konkreter Schritt auf unserem Weg zur vollständigen Dekarbonisierung", sagte Brauereidirektor Josef Schrädler. Die Brauerei Weihenstephan gehört dem Freistaat und ist nicht Teil der gleichnamigen Molkerei Weihenstephan. Diese ist ein Unternehmen der Gruppe des Milchunternehmers Theo Müller.

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