Bluttat von Grafing: Eine Kleinstadt im Schockzustand

Die Erste Bürgermeisterin von Grafing, Angelika Obermayr, und ein Bekannter eines Opfers reagierten geschockt auf die Messerattacke mit einem Toten und drei Verletzten am Bahnhof der Stadt.
| az,dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Bürgermeisterin Angelika Obermayr reagierte gecshockt auf die Bluttat in ihrer Stadt.
az/grafing.de Bürgermeisterin Angelika Obermayr reagierte gecshockt auf die Bluttat in ihrer Stadt.

Grafing – "Wir sind ein absolut friedliches oberbayerisches Kleinstädtchen im Münchner Umfeld", sagte Bürgermeisterin Obermayer am Dienstag dem Sender n-tv. "So was ist absolut neu und erschüttert hier die Menschen wirklich zutiefst, die so was halt nur aus dem Fernsehen kennen", sagte sie. "Aber dass das hier vor Ort passiert, das ist absolut unfassbar."

Ein Gastwirt, der in unmittelbarer Bahnhofsnähe angesiedelt ist, kannte das Todesopfer gut und reagierte erschüttert auf den Vorfall: "Das war ein enorm tüchtiger Mann. Also ein richtiger Pfundskerl war der. Und wenn das so ist, ich bin schockiert. Ich kann's kaum in Worte fassen."

Der Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß (CSU) betonte, dass der gesamte Landkreis über die Tat erschüttert sei.

Bei der möglicherweise politisch motivierten Messerattacke am Bahnhof in Grafing hatte ein 27-Jähriger einen Mann getötet und drei weitere verletzt. Der mutmaßliche Täter deutscher Nationalität wurde festgenommen.

Grafing ist laut Bürgermeisterin Obermayr einer der größten Pendlerbahnhöfe der Region.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren