Airbus verkauft Flughafen Oberpfaffenhofen

Der drittgrößte Zivilflughafen Bayerns mit 249 Hektar Fläche und 42 Gebäuden ging an zwei Immobilienunternehmen.
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Eine Halle am Flughafen in Oberpfaffenhofen. Von hier aus starten auch viele Forschungsflugzeuge.
dpa Eine Halle am Flughafen in Oberpfaffenhofen. Von hier aus starten auch viele Forschungsflugzeuge.

Weßling - Airbus hat den Sonderflughafen Oberpfaffenhofen im Landkreis Starnberg an zwei Immobilienunternehmen verkauft. Zu einem nicht genannten Preis übernehmen die Berliner Beos AG und die Trierer Triwo AG den drittgrößten Zivilflughafen Bayerns mit 249 Hektar Fläche und 42 Gebäuden. Ziel sei es, den Betrieb langfristig zu sichern und weitere Unternehmen und Arbeitsplätze anzusiedeln, sagte die Münchner Beos-Managerin Katja Rüdiger am Freitag.

Auch DLR nutzt den Flughafen

Der Sonderflughafen Oberpfaffenhofen wurde 1936 von dem Luftfahrtpionier Claude Dornier gegründet. Nach der Insolvenz von Fairchild Dornier im Jahr 2002 hatte Airbus gemeinsam mit der Edmo-Flugbetrieb GmbH den Standortbetrieb erhalten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wickelt über den Sonderflughafen seinen Forschungsflugbetrieb ab. Der Schweizer Technologiekonzern Ruag fertigt hier das Dornier-Geschäftsflugzeug Do228NG, mehrere Firmen warten Privatflugzeuge und Hubschrauber. Insgesamt arbeiten 3500 Beschäftigte auf dem Flughafengelände.

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Weil Unternehmen angesichts der Flächennot in München "verstärkt nach Alternativen im Umland suchen, hat das Areal in Oberpfaffenhofen eine ausgezeichnete Perspektive", sagte Rüdiger. Die Triwo AG betreibt auch den Flughafen Zweibrücken und die Flugplätze Mendig und Pferdsfeld in Rheinland-Pfalz.

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