Ade Diesel: S-Bahn in der Region München wird ausgebaut

Schneller von Wasserburg nach München: Die S-Bahn soll verlängert werden. Das ist der Zeitplan.
dpa |
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Künftig sollen Fahrgäste von Wasserburg bis München durchgängig mit der S-Bahn fahren. Der bisherige Umstieg in Ebersberg entfällt. (Symbolbild)
Künftig sollen Fahrgäste von Wasserburg bis München durchgängig mit der S-Bahn fahren. Der bisherige Umstieg in Ebersberg entfällt. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

München (dpla/lby) - Fahrgäste sollen künftig durchgängig von Wasserburg bis München mit der S-Bahn fahren und dadurch schneller ans Ziel kommen können. Nach dem aktuellen Zeitplan der Deutschen Bahn soll die Strecke zwischen Ebersberg und Wasserburg Ende des Jahrzehnts elektrifiziert sein, teilte ein Sprecher des Verkehrsministeriums auf Anfrage mit. Der weitere Ausbau der Strecke etwa auf zwei Gleise solle danach folgen.

Aktuell fahren in der Region München von Grafing Bahnhof bis Ebersberg S-Bahnen und Dieselfahrzeuge. Auf dem noch nicht elektrifizierten Streckenabschnitt von Ebersberg bis Wasserburg Bahnhof (Landkreis Rosenheim) sind ausschließlich mit Diesel angetriebene Regionalzüge unterwegs. Wer mit der S-Bahn in München startet und nach Wasserburg will, muss deshalb bisher in Ebersberg umsteigen.

Nach der Elektrifizierung der 18 Kilometer langen Strecke sollen die Diesel-Züge nach Ministeriumsangaben nicht mehr eingesetzt werden, sondern nur noch Züge, die leiser und schneller sind. Der Freistaat investiert demnach mehr als sieben Millionen Euro in die Elektrifizierung der Strecke, die übrigen Kosten übernimmt der Bund.

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  • Gelegenheitsleserin am 02.03.2026 09:34 Uhr / Bewertung:

    "Wer mit der S-Bahn in München startet und nach Wasserburg will, muss deshalb bisher in Ebersberg umsteigen."

    Ich steige immer in Grafing um - so steht es auch in der Fahrplanauskunft des MVV und der Bahn.

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  • Gelegenheitsleserin am 01.03.2026 20:22 Uhr / Bewertung:

    "Wer mit der S-Bahn in München startet und nach Wasserburg will, muss deshalb bisher in Ebersberg umsteigen"

    Ich steige immer in Grafing um ... So wird das übrigens auch von der Fahrplanauskunft des MVV und der Bahn angegeben.

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  • Mobilitätsfreund am 01.03.2026 11:25 Uhr / Bewertung:

    Zu jeder Wahl in Bayern werden immer regelmässig die ÖPNV-Projekte aufgezählt und nach der Wahl schnell wieder in die Schublade gesteckt - das ist seit 60 Jahren so.
    Und wenn schon die Elektrifizierung zwischen Hof - Regensburg seit 40 Jahren csu Verkehrsminister nicht klappt, wird es auch die nächsten Jahre bis nach Wasserburg-Bahnhof damit nichts. Schon aus dem einfachen Grund, weil es an Baukapazitäten fehlt. Vorrang hat die Korridorsanierung.
    Ursache ist die fast jährliche Streichorgie beim Schienenwegebau. Da werden dann immer die csu Straßenbauprojekte finanziert, in dem man das Geld der Eisenbahnausbau wegstreicht.
    Warum soll die Eisenbauindustrie Baukapazitäten aufbauen, wenn schon im nächsten Jahre die Eisenbahnausbauprojekte wieder von den konservatien Parteien gestrichen werden, um in den Straßenbau wandern?
    Wenn man den Autostau bekämpfen möchte, dann muss die Strecke wieder bis nach Wasserburg Stadt reaktiviert werden. Nur so lässt sich der regionale Autostau bekämpfen.

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