Ukraine-Demo auf dem Marienplatz: OB Dieter Reiter bekräftigt Solidarität

Vor einem Jahr hat der russische Angriffskrieg auf die Ukraine begonnen, am Jahrestag kamen auf dem Marienplatz rund 2.500 Münchner zusammen, um ihre Solidarität zu zeigen. OB Dieter Reiter sprach sich für weitere Waffenlieferungen aus.
| AZ/dpa
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An der Demo am Freitag nahmen etliche Münchnerinnen und Münchner teil.
Daniel von Loeper 7 An der Demo am Freitag nahmen etliche Münchnerinnen und Münchner teil.
Münchens OB Dieter Reiter bei der Ukraine-Demo am Freitag.
Daniel von Loeper 7 Münchens OB Dieter Reiter bei der Ukraine-Demo am Freitag.
"Putin to the Hague - Putin to Court": Deutlicher Protest auf dem Marienplatz.
Daniel von Loeper 7 "Putin to the Hague - Putin to Court": Deutlicher Protest auf dem Marienplatz.
Münchens OB Dieter Reiter bei der Ukraine-Demo am Freitag.
Daniel von Loeper 7 Münchens OB Dieter Reiter bei der Ukraine-Demo am Freitag.
Solidarität für die Ukraine zeigen – ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs.
Daniel von Loeper 7 Solidarität für die Ukraine zeigen – ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs.
Melanie Huml bei ihrer Rede auf dem Marienplatz.
Daniel von Loeper 7 Melanie Huml bei ihrer Rede auf dem Marienplatz.
Der Regen hielt die Demonstranten nicht vom Kommen ab.
Daniel von Loeper 7 Der Regen hielt die Demonstranten nicht vom Kommen ab.

München - Am Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine hat Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) die Solidarität mit dem angegriffenen Land bekräftigt. "Wir stehen für Demokratie, Menschenrechte und wir stehen weiter fest an der Seite der ukrainischen Bevölkerung und unserer Partnerstadt Kiew", sagte Reiter laut Redemanuskript am Freitag bei einer Kundgebung vor rund 2.500 Menschen auf dem Marienplatz.

OB Reiter spricht sich für weitere Waffenlieferungen an die Ukraine aus

Der SPD-Politiker sprach sich bei der Versammlung unter dem Motto "Gemeinsam gegen den Krieg" zudem für weitere Waffenlieferungen durch die Nato und die europäischen Staaten aus. Mit diesen Waffen greife die Ukraine niemanden an, sie dienten ihr zur Verteidigung, sagte Reiter. "Und dieses Recht hat schließlich jeder, der hinterrücks überfallen wird." Die Ukrainerinnen und Ukrainer verteidigten derzeit nicht nur ihre Heimat, sondern auch die grundlegenden europäischen Werte von Freiheit und Demokratie.

Putin dürfe diesen Krieg auf gar keinen Fall gewinnen, forderte Reiter. "Nicht auszudenken, was der russische Despot nach einem erfolgreichen Mordfeldzug als Nächstes anzetteln würde."

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Reiter: Schicksal der Ukraine darf nicht aus den Schlagzeilen geraten

Es sei wichtig, immer wieder deutliche Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine zu setzen und ihnen damit bei aller Bedrängnis wenigstens das Gefühl zu vermitteln, nicht alleingelassen zu werden, sagte Reiter. Ihr Schicksal dürfe auf keinen Fall aus den Schlagzeilen und dem öffentlichen Bewusstsein geraten.

Am 24. Februar 2022 hatte Russlands Präsident Wladimir Putin den Marschbefehl für die sogenannte militärische Spezialoperation gegeben – es war der Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine. Bei Kundgebungen anlässlich des Jahrestags des Kriegsbeginns versammelten sich am Freitag weltweit Hunderttausende Menschen in Solidarität mit der Ukraine.

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