Tunnel-Pläne für die E-Garten-Tram: Gute Idee mit Fallen

AZ-Lokalredakteur Hüseyin Ince kommentiert die Pläne für einen Tram-Tunnel unter dem Englischen Garten.
| Hüseyin Ince
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Die Auf- und Abfahrt einer U-Tram in der Thiemestraße.
Grub+Lejeune Die Auf- und Abfahrt einer U-Tram in der Thiemestraße.

Eigentlich gibt es daran nichts auszusetzen. Der Englische Garten wird wieder eins. Radfahrer und Fußgänger brauchen weder Trambahnen noch Busse fürchten, die grüne Lunge Münchens wird noch attraktiver, wenn Bus und Bahn unter der größten Grünfläche Münchens durchfahren. Ein klares „Ja!“, falls es machbar ist, zwischen Tivoli und Schwabing eine U-Tram einzurichten. Doch ein Konzept für diesen Tunnel wird schwieriger werden als ein Mittlerer Ring unter der Erde.

Noch viele Fragen sind offen, finanzielle, aber auch technische. Darauf haben auch die Architekten hingewiesen. Denn: Eine batteriebetriebene Tram könnte daran scheitern, woran die Elektromobilität im Straßenverkehr oft scheitert: eben an den Batterien. Wie lange halten sie, wo sollen sie aufgeladen werden, was würde es kosten, sie auszutauschen? Die Idee ist sehr sympathisch. Doch bevor sie umgesetzt werden kann, müssen die langfristigen Folgekosten klar sein.

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