Tucherpark: Countdown zur Urban Art-Messe Stroke02

Wo Kunst und Party harmonieren: Raiko Schwalbe und Quirin Schwanck stellen die „Stroke02“ auf die Beine. 1000 Werke von Graffiti bis Comic sollen ab 27. Mai Tausende Besucher in die Ex-Landeszentralbank locken. Abends wird getanzt.
| Abendzeitung
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Raiko Schwalbe und Quirin Schwanck stellen die Urban-Art-Kunstmesse Stroke02 auf die Beine.
Martha Schlüter Raiko Schwalbe und Quirin Schwanck stellen die Urban-Art-Kunstmesse Stroke02 auf die Beine.

Wo Kunst und Party harmonieren: Raiko Schwalbe und Quirin Schwanck stellen die „Stroke02“ auf die Beine. 1000 Werke von Graffiti bis Comic sollen ab 27. Mai Tausende Besucher in die Ex-Landeszentralbank locken. Abends wird getanzt.

Wo auch immer sich Raiko Schwalbe (33) und Quirin Schwanck (30) zur Zeit einen Kaffee bestellen – er wird kalt. Ständig bimmelt bei einem das Handy und am anderen Ende der Leitung heißt es: „Könnt ihr kommen?“ Die beste Lösung bis zum Startschuss von Stroke02 am nächsten Donnerstag ist also ein Kaffee „to go“ – den schlürfen die beiden mit der AZ in der Ex-Landeszentralbank am Tucherpark.

Dort, am Sederanger 3, laufen die Vorbereitungen für die Urban-Art-Messe Stroke02. Ein Mix aus Party und Kunst, den Schwalbe und Schwanck mit ihren zwei Eventagenturen aufziehen. „Wir rechnen an den vier Tagen mit bis zu 10.000 Besuchern“, sagt Schwalbe. Er und sein Bruder kümmern sich als Chefs von „Intoxicated Demons“ um die 55 internationalen Künstler aus den Bereichen Graffiti, Illustration und Comic. Schwanck organisiert als Teil des „Team from Hell“ an den Abenden die Partys – ein Großevent. Die umtriebigen „Höllenjungs“ sind Profis, haben schon Events wie „Yum Yum“, „Buy or Cry“ und Partys im Puerto Giesing organisiert – immer unter Zeitdruck, immer mit vollem Erfolg. Wenn es danach geht, wird sich auch die Stroke02 ein bisschen wie Berlin anfühlen: Unkonventionell, großstädtisch und bunt. In jedem Fall eine Bereicherung für die Szene in München.

Bis aber Party und Kunst steigen können, heißt es am Tucherpark noch kräftig anpacken: Zumindest stehen die 200 Stellwände, die Soundanlage und die Feuertreppe schon. „Ich arbeite von morgens um acht bis nachts um 23 Uhr“, sagt Schwalbe. Schwanck nickt zustimmend, will etwas sagen – doch das Handy klingelt. Und schon wieder wird der Kaffee kalt.

Vanessa Assmann

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren