Trotz Befangenheitsantrags: Volles Programm im NSU-Prozess

Im Münchner NSU-Prozess will das Gericht am Dienstag sechs Zeugen und Sachverständige vernehmen. Es soll um einen Banküberfall in Zwickau und eine Untersuchung der NSU-Waffen gehen.  
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Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im Münchner NSU-Prozess.
dpa Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im Münchner NSU-Prozess.

Im Münchner NSU-Prozess will das Gericht am Dienstag sechs Zeugen und Sachverständige vernehmen. Es soll um einen Banküberfall in Zwickau und eine Untersuchung der NSU-Waffen gehen.

München - Noch nicht entschieden wurde bislang über einen Befangenheitsantrag, den die beiden Angeklagten Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben vergangene Woche eingebracht haben. Der Antrag richtet sich gegen alle fünf Richter des Staatsschutzsenats am Münchner Oberlandesgericht (OLG). Laut Strafprozessordnung darf das Gericht bis zu einer Entscheidung am Dienstag noch verhandeln. Der Termin am Mittwoch kann dagegen nur stattfinden, wenn bis dahin über den Antrag entschieden wurde.

Lesen Sie hier: Routine-Aufgaben statt Zschäpe-Aussagen

Beate Zschäpe ist Hauptangeklagte im NSU-Prozess. Sie muss sich für sämtliche Taten des "Nationalsozialistischen Untergrunds" als mutmaßliche Mittäterin verantworten. Wohlleben steht wegen Beihilfe zum Mord vor Gericht. Er soll die Pistole beschafft haben, mit der Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die neun mutmaßlich rassistisch motivierten Morde gegen türkisch- und griechischstämmige Zuwanderer verübt haben sollen.

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