Triumphator: Der neue Ude trifft den Ton

Starkbier-Anstich im Löwenbräu-Keller: Fantastischer Fonsi,flügellahme Turmfalken. Gespottet wurde über Münchens Olympia-Bewerbung 2018 - und das Ude-Double stand dem Original in fast nichts nach.
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Alexander Reissl: Mit zwei Schlägen angezapft
Daniel von Loeper Alexander Reissl: Mit zwei Schlägen angezapft

MÜNCHEN - Starkbier-Anstich im Löwenbräu-Keller: Fantastischer Fonsi,flügellahme Turmfalken. Gespottet wurde über Münchens Olympia-Bewerbung 2018 - und das Ude-Double stand dem Original in fast nichts nach.

Süffiges Bier, ein neuer OB, lahmende Turmfalken und ein grandioser Christian Springer als Fonsi – so war heuer der Starkbieranstich der Damischen Ritter im Löwenbräukeller.

Der Triumphator (7,6 Prozent Alkohol) wurde fast fachmännisch mit zwei Schlägen vom SPD-Fraktionsvorsitzenden Alexander Reissl angezapft. Er vertrat den OB – auf der Bühne wurde Ude durch André Hartmann ersetzt. Der Kabarettist, der in der kommenden Woche erstmals als OB–Double auf dem Nockherberg dabei ist, traf schon genau den salbungsvollen OB-Ton und auch in seinem Gesicht sprießt es schon udeesk.

„Die schönste Millionenstadt Bayerns“ nannte er München – an diesem Abend wurde programmatisch über die Olympia-Bewerbung 2018 gespottet. Und Hartmann schreckte auch nicht vor einem „Kana da“-Kalauer über Ude in Vancouver zurück.

Das war immer noch besser als das Zwiegespräch der Frauentürme. Ambrosius und Xaverius reihten wenig erheiternd Schlagzeile an Schlagzeile – dieses Format hat sich wohl überlebt. Den Abend rettete Fonsi – er machte erstklassiges aufklärerisches Kabarett – Hut ab vor diesem Kassenmann! tha

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