Tram-Westtangente: Jetzt ist die komplette Planung genehmigt 

Der Weg für die Tram-Westtangente ist frei: Die Regierung von Oberbayern hat den zweiten Abschnitt bis zur Aidenbachstraße genehmigt. Schon ab Oktober 2026 gehen die Bauvorbereitungen los. 
Autorenprofilbild Christina Hertel
Christina Hertel
|
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
22  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Noch ist nur ein Teilstück der Tram-Westtangente fertig. Doch die Planungen schreiten voran.
Noch ist nur ein Teilstück der Tram-Westtangente fertig. Doch die Planungen schreiten voran. © Christina Hertel

Im Münchner Westen fährt seit gut einem halben Jahr eine neue Tram: Von Pasing bis zum Gondrellplatz kann man mit ihr fahren. Doch bloß für diese Verbindung hätte die Stadt nicht die Straßen aufgraben lassen. Eigentlich ist der neue Tram-Abschnitt auf der Fürstenrieder Straße ein Teilstück der Tram-Westtangente, die einmal die Romanstraße in Nymphenburg mit der Aidenbachstraße in Obersendling verbinden soll.

Das ist die gesamte Strecke der Tram-Westtangente.
Das ist die gesamte Strecke der Tram-Westtangente. © MVG

Bis jetzt allerdings war diese 8,3 Kilometer lange Strecke noch nicht komplett genehmigt. Nun hat sich das geändert: Die Regierung von Oberbayern hat den Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Abschnitt erteilt, schreiben die Stadtwerke.

Der erste Abschnitt reicht vom Romanplatz bis zum Waldfriedhof. Der zweite erstreckt sich von dort bis zur Aidenbachstraße.

"Mit dem Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Abschnitt ist die Tram-Westtangente einen entscheidenden Schritt näher an ihrer Fertigstellung", sagt Alex Indra, der bei den Stadtwerken für Großprojekte im Bereich Mobilität zuständig ist. Jetzt beginnt also die nächste Phase beim Bau der Tram-Westtangente.

So geht der Bau nun weiter

Ab Oktober 2026 soll laut den Stadtwerken mit den bauvorbereitenden Maßnahmen gestartet werden. Dazu gehören unter anderem der Aufbau einer provisorischen Straßenbeleuchtung, der Ausbau des Mittelteilers sowie die Errichtung von Baumschutzzäunen.

Ab voraussichtlich Januar 2027 folgen Entwässerungsarbeiten, schreiben die Stadtwerke. Mit den Gleisbauarbeiten einschließlich der Straßenbauarbeiten wird voraussichtlich ab Juli 2027 begonnen.

Auf Anwohner und Autofahrer kommen also neue Einschränkungen zu. Die Stadtwerke planen deshalb im Herbst oder Winter 2026 eine öffentliche Informationsveranstaltung.

Künftig soll die Tram-Westtangente fünf Stadtbezirke verbinden: Nymphenburg, Laim, Sendling-Westpark, Hadern und Obersendling. Kosten soll die gesamte Strecke voraussichtlich 490 Millionen Euro. Vor 2029 wird die Tram wohl kaum fahren. Denn die sogenannte Umweltverbundröhre in Laim, der Tunnel am Bahnhof, durch den die Tram fahren soll, wird laut der Stadt frühestens Ende 2028 fertig.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
22 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • FRUSTI13 am 27.08.2026 09:39 Uhr / Bewertung:

    Und da behaupten einige, dass U Bahn Bau teurer als Trambahnbau ist! Das ist sicherlich richtig, nur dann frag ich mich, warum zwingend die U 5 Verlängerung unter der Gotthardstraße nach Pasing gebaut werden musste, mit allen erdenklichen negativen Nebenwirkungen, wie z.das Abholzen von fast 1000 alten, groß gewachsenen Bäumen. In der Parallelstraße, der Agnes-Bernauerstr. fährt exakt die gleich Strecke bereits eine Tram! Laim ist inzwischen umzingelt von ÖPNV, während andere Stadtteile nicht mal eine vernünftige Busanbindung haben!

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • Mobilitätsfreund am 27.08.2026 14:11 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von FRUSTI13

    Weil die konservativen Wähler gegen gegen Buslinien kämpfen.
    Was glauben Sie, wieviel Bäume dauerhaft für den Autoverkehr und deren Parkplätze geopfert wurden. Für das Auto hat man ganze Wohnblock abgebrochen. Und ganze Alleen abgeholzt.
    Und dass die csu keinen ÖPNV möchte, erkennt man am Vergleich mit anderen Bundesländern. Bayern ist Schlusslicht beim ÖPNV.

    Antworten lädt ... Kommentar melden
  • FRUSTI13 am 27.08.2026 18:13 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Mobilitätsfreund

    Langweilig und völlig am Thema vorbei!

    Antworten lädt ... Kommentar melden
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.