Tram durch den Englischen Garten: Besser als der Bus

Die Nord-Tangente der Tram wird noch immer heiß diskutiert - Einigkeit wird es wohl nie geben. Trotzdem ist die Nord-Tangente wichtig, schreibt Redakteurin Myriam Siegert in ihrem Kommentar.
| Myriam Siegert
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Um die U3 und die U6 zu entlasten, braucht es die Tram durch den Englischen Garten, findet Redakteurin Myriam Siegert,
MVG/oh Um die U3 und die U6 zu entlasten, braucht es die Tram durch den Englischen Garten, findet Redakteurin Myriam Siegert,

München - Es sieht so aus, als würde es nie eine einhellige Zustimmung zum Tramprojekt in Schwabing geben. Auch wenn einzelne Argumente der Gegner einleuchten, ist die Ablehnung insgesamt schwer nachzuvollziehen. Natürlich würde niemand wollen, dass durch einen einmaligen Park wie den Englischen Garten eine Schneise geschlagen wird. Wir alle würden uns wohl baumrettend vor die Bagger werfen. Doch hier ist das längst passiert.

"Tangente wird dringend gebraucht"

Alle drei Minuten brummt ein Bus durch den Park. Warum soll das besser sein als eine Tram, die mehr Menschen fasst, die leiser ist und die keine Abgase produziert? Die Nord-Tangente im Tramnetz wird dringend gebraucht, wie jede andere Querverbindung, die es im sternförmigen Münchner ÖPNV-Netz möglich macht, eben nicht über die Innenstadt von A nach B zu fahren.

Gerade dem Schwabinger Abschnitt der U3/U6 tut Entlastung gut. Die MVG versucht das bisher vor allem mit Bussen (X30/X50, Ringbus). Anders als diese würde eine Tram aber weit weniger im Stau stehen.

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