"Tragischer Bergunfall": Münchner stürzt im Karwendelgebirge in den Tod
Bei der Alpinen Einsatzgruppe West der Grenzpolizeiinspektion Murnau spricht man von einem "tragischen Bergunfall mit tödlichem Ausgang": Am Samstag (13. Juni) ist ein 22-jähriger Münchner beim Klettern bei Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) im Karwendelgebirge ums Leben gekommen.
"Anspruchsvolle Kletterstellen": Münchner verunglückt am Schöttelturm
Wie die Polizei weiter berichtet, war der Mann mit gemeinsam mit einem gleichaltrigen Mann als zweiköpfige Seilschaft am Schöttelturm nahe der Viererspitze unterwegs. "Hierzu mussten anspruchsvolle und teils ausgesetzte Kletterstellen bewältigt werden", so die Polizei.
Nach Erreichen des Gipfels habe sich der Erste der beiden Kletterer abgeseilt, und nach Abschluss dieser ersten Abseil-Länge habe der später Verunglückte babsichtigt, den Weg in leichterem Gelände weiter seilfrei abzusteigen.
Tödliche Verletzungen: Münchner stürzt 130 Meter tief ab
Nach derzeitigem Ermittlungsstand kam es zu einem Felsausbruch, der als Halt diente: Der 22-Jährige stürzte etwa 130 Meter über steiles, mit Felsen durchsetztes Gelände und zog sich tödliche Verletzungen zu.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Bergwacht Mittenwald sowie der Notarzt des Rettungshubschraubers konnten demnach nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Seilschaft war laut Polizei für die geplante Tour entsprechend ausgerüstet. Insgesamt waren zahlreiche Einsatzkräfte der Bergwacht Mittenwald, zwei Einsatzkräfte des Kriseninterventionsdienstes "Berg" und ein Rettungshubschrauber im Einsatz.
Zur Unfallaufnahme und Bergung des Verstorbenen wurden ein Polizeihubschrauber sowie zwei Beamte der örtlich zuständigen Alpinen Einsatzgruppe hinzugezogen.
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