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Wer schon immer einmal Rennbahn-Flair wie in Ascot erleben wollte, ist beim Großen Dallmayr-Preis genau richtig: Der Große Dallm
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Passendes Damen-Outfit: Schicke Sommerkleider, dazu Hut oder Fascinator und passende Accessoires
Fotos: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com 4 Passendes Damen-Outfit: Schicke Sommerkleider, dazu Hut oder Fascinator und passende Accessoires
„Rasendoktor“ Mustafa Türk.
Fotos: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com 4 „Rasendoktor“ Mustafa Türk.
Passendes Damen-Outfit: Schicke Sommerkleider, dazu Hut oder Fascinator und passende Accessoires
Fotos: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com 4 Passendes Damen-Outfit: Schicke Sommerkleider, dazu Hut oder Fascinator und passende Accessoires
So sehen Sieger aus – beglückwünscht von Horst Gregor Lappe, dem Geschäftsfüherer des Münchener Rennvereins: Jozef Bojko und Trainer Peter Schiergen.
Foto: Lajos-Eric Balogh/turfstock.com 4 So sehen Sieger aus – beglückwünscht von Horst Gregor Lappe, dem Geschäftsfüherer des Münchener Rennvereins: Jozef Bojko und Trainer Peter Schiergen.

Wer schon immer einmal Rennbahn-Flair wie in Ascot erleben wollte, ist beim Großen Dallmayr-Preis genau richtig: Der Große Dallmayr-Preis ist Münchens erstes Gruppe 1-Event der Saison und gleichzeitig die fünfte Teilprüfung der German Racing Champions League. Um 155.000 € gehen insgesamt 11 namhafte Kandidaten aus Deutschland und England über 2.000 m Distanz an den Start.

Der liebevolle Beiname des Großen Dallmayr-Preises - „Größte Kaffeeparty der Welt“ - ist Programm.

Immerhin finden bis zu 25.000 Zuschauer den Weg nach Riem - und das Haus Dallmayr lässt es sich nicht nehmen, die Besucher mit Gratis-Kaffee zu versorgen. Kulinarisch lässt die Galopp-Rennbahn Riem ohnehin keine Wünsche offen - und wer sich eine Decke mit auf die Rennbahn nimmt und die vor Ort angebotenen Köstlichkeiten im Picknick-Stil genießt – wofür sich der Platz zwischen Tribüne und Rennbahn ganz hervorragend eignet – der folgt einer schönen Rennbahn-Tradition: Vor allem in England und Frankreich sind organisiertPicknicks auf der Rennbahn sehr beliebt.

Die Galopp-Rennbahn in Riem und der Münchener Rennverein haben eine lange Tradition: 1865 wurde der Münchner Rennverein gegründet. Die ersten beiden Rennen fanden noch auf der Milbertshofener Heide statt. Das Interesse des Publikums war so groß, dass im folgenden Jahr die Rennen unter dem Patronat von König Ludwig II. ausgetragen und auf das Oberwiesenfeld – heute Olympiapark – verlegt wurden. 20 Jahre lang war der Exerzierplatz nun Heimat des Rennvereins, ehe im Jahr 1897 die neue Rennbahn in Riem zu seiner endgültigen feinen Adresse wurde. Seitdem ist der Galopprennsport im Münchner Osten fest zuhause.

Galopp, Golf und Polo

Etwas mehr als 80 Hektar umfasst das Gelände, das im Besitz des Münchener Rennvereins ist. Auf dem etwas größeren Teil des Geländes befindet sich die Rennbahn mit zwei Tribünengebäuden, dem Waagegebäude und der Alm. Im Innenraum der Rennbahn ist ein Neun-Loch-Golfplatz angesiedelt. Auch die Anlage des Munich Polo Clubs befindet sich auf diesem Grundstücksteil. Der andere Geländeteil ist ausschließlich dem Training von Galopprennpferden gewidmet. Auf einer Trainingsbahn, die in etwa die Ausmaße der Rennbahn hat, werden derzeit ca. 170 Pferde auf ihren Einsatz in deutschen und ausländischen Leistungsprüfungen vorbereitet - unter Betreuung von sechs Trainern.

Die Bahn in Riem wird von deutschen und internationalen Top-Jockeys hoch gelobt: beispielsweise von Olivier Peslier und Lanfranco Dettori, zwei der besten Jockeys der Welt.

Herzstück: die Bahn

Beide haben bei ihren Abstechern nach München betont, dass das Geläuf in München zu den besten der Welt gehört. Dafür gibt es drei gute Gründe: Zum einen ist die Bahn aufgrund ihrer Anlage und Größe sicherlich eine der fairsten Bahnen in Europa. Die Zielgerade ist sehr breit, somit bietet sie für alle Pferde ausreichend Platz – Behinderungen sind eher selten. Zum anderen ist die Bahn immer in einem Top-Zustand. Dafür verantwortlich ist Riems „Rasendoktor“ Mustafa Türk – sein Engagement ist der dritte wichtige Grund: Seit vier Jahrzehnten kümmert sich Türk um den Rasen - immer darauf bedacht, dass die Grasnabe möglichst schonend behandelt wird. Und wenn es stark regnet? „Wenn die Bahn das ganze Jahr in einem guten Zustand ist, kann sie auch mal mit etwas mehr Regen umgehen, die Bodenverhältnisse sind trotzdem immer gut“, erklärt Türk.

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