Tödliche Liebesnacht in Thüringen: Münchner Polizist entlassen

Völlig betrunken hantieren zwei Männer in der Nacht zum vergangenen Freitag mit einer Pistole herum. Dann löst sich ein Schuss - der Bundespolizist vom Münchner Flughafen, aus dessen Pistole das Projektil stammt, wird nun entlassen.
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In diesem Thüringer Haus ereignete sich das tragische Unglück.
dpa In diesem Thüringer Haus ereignete sich das tragische Unglück.

Völlig betrunken hantieren zwei Männer im Januar mit einer Pistole herum. Dann löst sich ein Schuss - der Bundespolizist vom Münchner Flughafen, aus dessen Pistole das Projektil stammt, wird nun entlassen.

München/Bad Langensalza – Die tödliche Feier in einer Wohnung in Bad Langensalza in Thüringen wird einem 22-Jahre alten Polizisten vom Münchner Flughafen nun zum Verhängnis. Er wird nach informationen der "Bild"-Zeitung Ende August rausgeschmissen.

Eine Sprecherin des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam sagte, der Beamte sei seit dem Vorfall suspendiert. "Ende August 2018 wird seine Entlassung aus der Bundespolizei wirksam."

Der Polizist verbrachte Anfang des Jahres eine fatale Nacht bei seinem ebenfalls 22-jährigen Kumpel, dem Lebensgefährten des späteren Opfers. In der Wohnung des Paares floss ordentlich Alkohol, die AZ berichtete damals über den blutigen Vorfall.

Trio traf sich zur gemeinsamen Liebesnacht

Die Freundin, eine 34 Jahre alte Kellnerin, war nach Feierabend mit den beiden aus dem Lokal mit nach Hause gegangen. Die drei hatten laut "Bild" in der Wohnung Sex. 

Dann löste sich eine Kugel aus Waffe von Münchner Polizisten, einer P30 von "Heckler & Koch". In der Hand hatte sie beim Todesschuss der Kumpel des Polizisten - er tötete seine eigene Freundin. Die Männer riefen den Rettungsdienst, die Sanitäter alarmierten dann die Polizei. Für die Frau kam aber jede Hilfe zu spät.

Warum genau der Polizist seine Dienstwaffe überhaupt bei dem privaten Termin dabei hatte, ist indes völlig unklar. Zwar dürfen Bundespolizisten ihre Dienstwaffen auch in ihrer Freizeit mit sich führen, aber keinesfalls in Verbindung mit Alkoholkonsum.

Lesen Sie auch: Prozess in München - Erpresser hält Opfer drei Tage fest - Vergangenheit holt ihn ein

 

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