Tierpark Hellabrunn mit Silvester-Appell: Münchner, bitte kein Feuerwerk!

Auch wenn 2021 keine Silvesterknaller und Raketen verkauft werden dürfen, sorgt sich der Tierpark Hellabrunn in der letzten Nacht des Jahres um seine Bewohner.
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Mehrere hundert Wild- und Nutztierarten gilt es im Tierpark Hellabrunn vor Silvesterknallern zu schützen. (Archivbild)
Mehrere hundert Wild- und Nutztierarten gilt es im Tierpark Hellabrunn vor Silvesterknallern zu schützen. (Archivbild) © Tierpark Hellabrunn / Navin Adami

München - Große Silvester-Fans sind die fast 19.000 Tiere in Münchens Zoo wohl nicht. Feinstaubentwicklung, Feuergefahren und natürlich vor allem die Geräuschbelästigung sind nur einige der vielen Gründe. In ihrem Namen appelliert der Tierpark Hellabrunn nun an die Münchner.

Alte Raketen dürfen gezündet werden

Auch wenn es in diesem Jahr pandemiebedingt starke Restriktionen gibt und Silvesterknaller weder gekauft noch abgebrannt werden dürfen, gibt es Ausnahmen, die den Giraffen, Löwen und Co. im Tierpark zusetzen könnten. Wer noch Raketen aus vergangenen Jahren zu Hause hat, dürfte diese am 31. Dezember theoretisch abschießen. Die detaillierten Silvester-Regeln für München gibt's hier.

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Die Geschäftsleitung des Tierparks spricht sich daher nicht nur für ein generelles Feuerwerks- und Böllerverbot aus, sondern definiert auch eine genaue Gefahrenzonen.

Tierpark-Chef Rasem Baban bittet darum, auf Raketen zu verzichten - insbesondere in der Nähe des Tierparks. (Archivbild)
Tierpark-Chef Rasem Baban bittet darum, auf Raketen zu verzichten - insbesondere in der Nähe des Tierparks. (Archivbild) © Stephan Jansen/dpa

Zoodirektor Rasem Baban bittet insbesondere an der Thalkirchner Brücke, der Tierparkstraße, dem Schlichtweg, der Siebenbrunner Straße sowie den öffentlichen Bereichen des Harlachinger Hangs "um besondere Rücksichtnahme und den gänzlichen Verzicht auf Feuerwerk und Knaller, um die teils sehr geräuschempfindlichen tierischen Bewohner Hellabrunns zu schonen".

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