Tierischer Einsatz im Luxushotel: Hund lässt Familie nicht mehr aus dem Zimmer

In der Nacht auf Sonntag muss die Polizei an die Maximilianstraße ausrücken. Ein Mischlingshund bedroht seine verzweifelten Halter.
Jan Krattiger
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So zum Beispiel sieht ein Schäferhund-Labrador-Mischling aus. (Symbolbild)
So zum Beispiel sieht ein Schäferhund-Labrador-Mischling aus. (Symbolbild) © Imago/Svenja Hanusch

Manchmal legen Hunde für Menschen schwer nachvollziehbares Verhalten an den Tag: So war es auch kurz vor Mitternacht am Samstag an der Maximilianstraße in einem "sehr teuren Hotel", wie eine Polizeisprecherin erklärt. 

Weil ihr Hund sein Erbrochenes verteidigt: Familie ruft aus Luxushotel die Polizei

Der Schäferhund-Labrador-Mischling einer dreiköpfigen Familie hatte sich dort offenbar vor der Hotelzimmertür erbrochen und dann in den Modus der Ressourcenverteidigung geschaltet. Das heißt, er hat angefangen, laut zu bellen und seine Zähne zu fletschen, um sein Erbrochenes vor der Familie zu verteidigen. 

Der Vater (35) wusste sich dann, weil der Hund genau zwischen ihnen und der Tür stand, nicht mehr anders zu helfen, als die Polizei zu rufen. 

Die kam auch prompt zu Hilfe, mit Hundeführer und einem Diensthund. Sie konnten den Hund sichern, ihn an die Leine nehmen und ihm einen Maulkorb anlegen. Dann brachten sie ihn ins Tierheim. 

Verletzt wurde bei der Aktion niemand, es liegt nun an der Besitzerfamilie, wie sie mit dem Tier weiter verfährt. 

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  • Witwe Bolte vor 19 Stunden / Bewertung:

    Auch interessant, so nebenbei: Aggressive rumschlägernde Männer werden nach Körperverletzungsdelikten "nach erkennungsdienstlicher Erfassung" meist wieder heimgeschickt. Bissige verhaltensauffällige Hunde kommen in einen Zwinger ins Tierheim.

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  • Kritik vor 19 Stunden / Bewertung:

    SEHR DUBIOS DAS GANZE.

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  • OnkelHotte vor 20 Stunden / Bewertung:

    Passiert halt wenn der Besitzanspruch des Hundes rauskommt.
    Ich kann da nur sagen: Training .. Training .. Training .. Training
    .
    Viele Wuffi-besitzer meinen ihren Hund zu kennen, aber wie sagte unser Trainer: 60-70% des Problems ist der Mensch selber wegen mangelndem Training (kostet halt Gekd), die Hundesprache nicht richtig zu deuten, unklare Befehle zu geben.

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