Tierische Einsätze: Hund und Schlange beschäftigen Feuerwehr

Ein Hund und eine Würgeschlange beschäftigen die Feuerwehr.  
| Annika Schall
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Die Boa constrictor wurde in die Reptilien-Auffangstation gebracht.
Feuerwehr München Die Boa constrictor wurde in die Reptilien-Auffangstation gebracht.

Ein Hund und eine Würgeschlange beschäftigen die Feuerwehr.

München - Einen im wahrsten Sinne des Wortes tierischen Nachmittag hatte die Münchner Feuerwehr am vergangenen Freitag.

Gegen 13 Uhr wurden die Einsatzkräfte zunächst in die Ferdinand-Maria-Straße in Nymphenburg gerufen. Hier galt es, einen jungen Hund aus einer ziemlich misslichen Lage zu befreien. Der Staffordshire-Bullterrier-Mischling hatte es nämlich geschafft, sich fest im Heizkörper seiner Besitzerin zu verklemmen.

Nach einer genaueren Analyse der Lage beschlossen die Feuerwehrleute, den Heizkörper abzubauen. Nachdem sie die Verkleidung der Heizung entfernt hatten, konnte der Hund befreit werden. Er blieb unverletzt. Anschließend bauten die Einsatzkräfte den Heizkörper wieder zusammen.

Schlange an Brückengeländer

Der zweite, exotischere Fall, führte die Feuerwehr wenige Stunden später in die Königswieser Straße in Forstenried. Hier hatte ein Anrufer eine Schlange gemeldet, die an einem Brückengeländer hing.

Die Feuerwehrmänner fanden dort tatsächlich eine Boa constrictor (auch Königsboa oder Abgottschlange). Die Einsatzkräfte brachten die Würgeschlange in die Reptilienauffangstation in der Kaulbachstraße. Wie das etwa eineinhalb Meter lange Tier an das Brückengeländer gekommen war, blieb zunächst unklar. Boas, die wenig Bewegungsdrang haben, fallen bei niedrigen Temperaturen in eine Kältestarre.

 

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