Testbetrieb startet: Ohne Fahrer durch den Münchner Olympiapark

In diesem Jahr werden im Olympiapark erstmals automatisiert fahrende Busse getestet. Die MVG setzt dazu Busse des Herstellers e.GO ein.
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Der Hersteller e.GO hat die Kleinbusse designt.
MVG Der Hersteller e.GO hat die Kleinbusse designt.

München - Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) testen automatisierte Elektro-Kleinbusse: Im Olympiapark werden die neuartigen Busse ab Mitte April starten.

Zwei automatisierte – und perspektivisch auch autonom fahrende – E-Shuttlebusse werden auf zwei Routen für mehrere Wochen im Olympiapark verkehren. Ausgangspunkt ist jeweils der U-Bahnhof Olympiazentrum, von dort aus geht es unter anderem zu den Haltestellen Olympiastadion, Olympiahalle und Olympiasee.

Ab Herbst automatisiertes Fahren im Olympiapark

Im ersten Teil der Testphase fahren die Kleinbusse noch nicht automatisiert, sondern sammeln mit im Fahrzeug integrierter Sensortechnik anonymisierte Umgebungsdaten. Die Sensortechnik ist Voraussetzung für den selbstständigen Fahrbetrieb später.

Die Automatisierung soll dann im zweiten Testlauf starten: Im Herbst 2020. Hierbei wird aber immer ein Sicherheitsfahrer anwesend sein, der den Bus im Bedarfsfall jederzeit manuell steuern kann.

Der Hersteller e.GO hat die Kleinbusse designt.
Der Hersteller e.GO hat die Kleinbusse designt. © MVG

Die getesteten Busse sind eine Entwicklung des Unternehmens e.GO, das an die RWTH Aachen angegliedert ist. Die Fahrzeuge werden in München erstmals im öffentlichen Raum zum Einsatz kommen. 15 Personen haben in den Mini-Bussen Platz.

Lesen Sie hier: München soll Umwelthauptstadt 2026 werden

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