Taxigewerbe: Der Nutzer ist gefragt

Die Rathausreporterin Emily Engels zur Not des Taxigewerbes.
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Rathausreporterin Emily Engels sagt: "Strengere Kontrollen sind der richtige Weg"
Rathausreporterin Emily Engels sagt: "Strengere Kontrollen sind der richtige Weg" © imago/Ralph Peters

Aggressiv in Märkte vorzudringen und alte Geschäftsmodelle über den Haufen zu werfen gehört zur Mentalität von US-Start-ups wie dem Fahrdienstanbieter Uber. Auch in München steht der – zusammen mit Free Now und Clever Shuttle – in direkter Konkurrenz mit dem Taxigewerbe.

Fakt ist aber: Taxis sind eine wichtige Ergänzung zum ÖPNV. Sei es für ältere Menschen, Mobilitätseingeschränkte oder Frauen, die sich nachts im Taxi sicherer fühlen als in Bus und Bahn. Denn anders als bei Uber müssen Taxler sich an Tarife halten und jede Fahrt – sei sie noch so kurz – annehmen.

Dass das Kreisverwaltungsreferat nach Druck der Rathauspolitik durch strengere Kontrollen und verstärkte Kooperation dem Taxigewerbe helfen will, ist ein richtiger Weg. Doch letztlich ist auch der Nutzer gefragt. Wenn Uber und Co. mit spottbilligen Preisen locken, sollte man sich vielleicht zweimal überlegen, ob man ein Unternehmen unterstützen möchte, das seine Fahrer zu Dumping-Löhnen bezahlt und gleichzeitig das Potenzial hat, das so wichtige Taxigewerbe zu zerstören.

Lesen Sie hier: Kompromisslösung - Vorstoß für den Thomas-Wimmer-Ring

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