Tat liegt lange zurück: Vater missbraucht seine vier Töchter

Der Mann ist in großen Teilen geständig. Der 47-jährige Münchner wird mindestens fünf Jahre in Haft gehen. Nach bisheriger Planung soll das Urteil am 20. Dezember gesprochen werden.   
| John Schneider
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Der Angeklagte mit einer Justizbeamtin.
Daniel von Loeper Der Angeklagte mit einer Justizbeamtin.

Der Mann ist in großen Teilen geständig. Der 47-jährige Münchner wird mindestens fünf Jahre in Haft gehen. Nach bisheriger Planung soll das Urteil am 20. Dezember gesprochen werden.   

München - Sie sind heute 23, 27 oder 29 Jahre alt und haben nach vielen Jahren des Schweigens endlich reinen Tisch gemacht.

Die Frauen sind die Töchter beziehungsweise Stieftöchter von Karl L. (47, Name geändert) und treten in dem Prozess gegen ihren Vater als Nebenklägerinnen auf. Nach einem Deal mit dem Gericht (fünf bis fünfeinhalb Jahre Haft, wenn er gesteht) gibt der Münchner zum Prozessauftakt einen Großteil der Anklage zu.

Er hatte die Mädchen im Kindesalter - sie waren damals zwischen sieben bis elf Jahre alt - zum Teil schwer sexuell missbraucht.

Die Staatsanwältin Melanie Rochner wirft dem 47-Jährigen zudem eine versuchte Vergewaltigung vor. Die Tat sei nur durch die heftige Gegenwehr der ältesten Tochter verhindert worden – sie trat ihm ins Gesicht.

Nach bisheriger Planung soll das Urteil am 20. Dezember gesprochen werden.

Lesen Sie hier: Urteil - Diese Beleidigungen sind (nicht) erlaubt

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